GRW Graz 26 – Spitzenkandidat Andreas Winkler

Juni 15, 2026 | Allgemein, GRW Graz 2026, MFG Steiermark

Fakten – kurz und knackig

  • Andreas Winkler
  • 36 Jahre alt, geboren in Kuchl – Salzburg Land.
  • Aufgewachsen auf einem Bauernhof.
  • Viertes von sechs Kindern.
  • Abgeschlossene Lehre zum Steinmetzgesellen.
  • Tätig im Bereich Computerspiele und DVD/Blu-Ray Kopierschutz bei Sony DADC, parallel dazu Abschluss der Berufsreifeprüfung am WIFI.
  • Studium Elektronik und Computer Engineering an der FH Joanneum Graz, Vertiefung Automatisierungstechnik – Abbruch im 4ten Semester.
    (Halbleiterschaltungstechnik und Signalverarbeitung waren dann doch etwas zu viel des Guten)
  •  Während der Corona-Jahre durfte ich verschiedene Erfahrungen machen mit Tätigkeiten wie:
    • Gebäudeentkernung und Abriss des alten Heizhauses an der HTL BULME
    • Kioskverkauf in der Justizanstalt Jakomini und Karlau
    • Statist an der Oper Graz (Produktionen: Die Perlenfischer und Madame Butterfly)
    • diverse Einsätze im Eventmanagement
  • SAP EWM Consultant / Support / Lagerinbetriebnahme in der Lagerautomatisierung bei KNAPP IT Solutions.
  • Vollkommen ungebunden; keine Mitgliedschaften in politischen Jugendorganisationen, Studentenverbindungen oder Abhängigkeiten von Dritten.
    Ich bin zur Gänze frei und unabhängig.
  • Seit Jahren ehrenamtlich in der Politik aktiv. Ich stehe nach all der Zeit ganz klar weder für Geld noch für Macht zur Wahl.
    Im Gegenteil. Ich möchte die Parteienförderungen für (auch die eigene) Fraktionen kürzen, politische Macht abbauen und die Konsequenzen für Amtsmissbrauch drastisch verschärfen. 
  • Hobbies: Aktiv im Sport, kreativ beim Backen, interessiert an Nerdkultur und tiefgründig in der Philosophie.

 

Von harter körperlicher Arbeit im Staub und Dreck bei jeder Witterung bis hin zur Büroarbeit mit Siebträger und Klimaanlage: Ich durfte im Leben schon so einiges erfahren.
Als Bauernkind und Handwerker bin ich mir nach wie vor für keine Arbeit zu schade und packe selbst mit an, wenn es nötig ist.
Büro und Handwerk – beide Welten haben ihre Vor- und Nachteile, beide sind wichtig und haben ihren verdienten Platz.

Zu wissen, wie es dem einfachen Bauarbeiter ebenso wie dem akademischen Management geht, hilft ungemein, die Gedanken und Entscheidungen der Bevölkerung wirklich zu verstehen.
Das lässt mich auch ehrlich sagen: Ich bin kein abgehobener Politiker, sondern jemand mit echter Bürgernähe.
Jemand, der den echten Alltag der Menschen versteht – und kein jahrzehntelanger, altgedienter Berufspolitiker.

 

 

Persönliches – Hobbies

Sport
Sport und Ernährung, angetrieben von der Motivation zur Gesundheit, sind ein Kernelement meines Handelns.

Wobei Sport nicht meine „Persönlichkeit“ definiert – es ist vielmehr ein Pflicht-To-do, das im Alltag nebenbei mitläuft.
Etwas, das es mir ermöglicht, alles andere im täglichen Leben bestmöglich zu erledigen.
Denn nachdem ich vom Handwerk zur Bürotätigkeit gewechselt war, ging es physisch schnell bergab.
Zwei- bis dreimal die Woche ein Besuch im Fitnessstudio steigerte die Lebensqualität jedoch gleich wieder erheblich.
Ein paar Folgen einer Serie weniger in der Woche für eine immense Verbesserung der Lebensqualität zu opfern, ist somit ein guter Deal.
Würden unsere Politiker diesen Ansatz ernsthaft verfolgen, um ihn in der Bevölkerung zu etablieren, wären das Gesundheits- sowie das Sozialsystem sofort entlastet.
Probleme werden in Österreich jedoch nicht gelöst, sondern es werden nur die Symptome behandelt – wie es der derzeitige Wahlkampf wieder einmal beweist.
Wobei ich zugeben muss: Unsere Politiker halten ja doch eine schützende Hand über die Gesundheit Österreichs.
Es waren ja erst unlängst rund 100 Milliarden Euro und etliche Zwangsmaßnahmen für die Bevölkerung nötig, um unsere Gesundheit zu schützen.
Bewegung an der frischen Luft war zwar teils verboten, Sportstätten mussten geschlossen bleiben und die Menschen wurden zu Hause eingesperrt – aber Alkohol, Fast Food, Zigaretten sowie destruktives Verhalten waren und sind weiterhin absolut kein Problem.

Folgendes Abschlusszitat kann ich noch zur Gänze unterschreiben:

Wäre Bewegung eine Pille, wäre sie wohl das am häufigsten verschriebene, wirksamste und kostengünstigste Medikament der Welt.

 

Backen
Backen als Hobby? JA!

Ich durfte noch den Luxus genießen, in einem Haushalt aufzuwachsen, in dem unsere Mutter die Erziehung voll und ganz selbst übernommen hat, anstatt sie schon nach dem ersten Lebensjahr in fremde Hände abzugeben.
Dabei habe ich fürs Leben und den Haushalt so einiges mitgenommen – das Backen steht dabei ganz weit vorne.

Ob Schaumrollen, Donauwelle, Raffaelloschnitte, Sachertorte, Tiramisu, Apfelkuchen oder Bananenschnitte: Für Torten und Kuchen stelle ich mich gerne ein paar Stunden in die Küche!
Einzig und allein vor der Esterházy-Schnitte habe ich noch Respekt – die fehlt mir aktuell noch in meiner Sammlung.
Daraus ergibt sich auch mein ganz persönliches Wahlversprechen: Wenn der Einzug in den Gemeinderat gelingt, wird es für die Grazer in den kommenden fünf Jahren definitiv den einen oder anderen Kuchen auf der Straße geben! 😉

 

Nerdkultur
Videospiele, Internetkultur, japanische Popkultur, Computer- und Unterhaltungselektronik.

Was früher oft belächelt wurde, ist heute ganz normaler Alltag.
Ich bin groß geworden mit LAN-Partys mit hunderten Personen, Veranstaltungen wie der AniNite, Made in Japan, Aki-Con oder Comic-Con sowie mit eigenem Twitch-Streaming, dem Casten von Videospielturnieren und Speedruns.
Es ist mittlerweile ein beachtlicher Teil der Jugend und der Junggebliebenen, mit denen ich diese Interessen teile.

Ich bin genau zu der Zeit aufgewachsen, als das Internet für die meisten noch echtes Neuland war.
Dadurch habe ich von Grund auf gelernt, wie die Technik funktioniert und was wirklich dahintersteckt – etwas, das ich in der heutigen Debatte um „digitale Kompetenz“ schmerzlich vermisse.
Kinder lernen heute nicht mehr, was im Hintergrund der Technologie passiert, sondern nur noch, wie man sie bedient.

Ihnen wird nicht beigebracht, dass man als Nutzer oft selbst das eigentliche Produkt ist.
Es fehlt das Bewusstsein für die Gefahren der digitalen Abhängigkeit und für den unbedachten Umgang mit Daten, die man von klein auf von sich preisgibt.
Datenschutz und die Hoheit über das eigene digitale Leben sind Themen, die von der etablierten Politik totgeschwiegen werden, mir aber ein echtes Herzensanliegen sind.

Wir brauchen keine Totalüberwachung im öffentlichen Raum, die dann „ohnehin mittels KI verpixelt und ausgewertet wird“, wie es manche unserer vermeintlich technikaffinen Spitzenpolitiker fordern.
Was wir ganz klar nicht brauchen, ist der totale, gläserne Bürger unter dem Deckmantel einer vermeintlichen „Sicherheit“.

 

Philosophie
Philosophie bedeutet für mich nicht bloß das Lesen und Studieren der alten Denker.
Es bedeutet echtes Denken, Verstehen, kritisches Hinterfragen, Diskutieren, Selbstreflexion und das Pflegen des inneren Monologs.
Es ist das spielerische Erproben von Gedanken, Ideen und Themen – die Fähigkeit, offen für sie zu sein und sie zu begreifen, völlig unabhängig davon, ob sie mir persönlich gefallen oder nicht.

Dazu gehört auch die Bereitschaft, meine eigenen Ansichten immer wieder herauszufordern und ohne falsches Ego zu akzeptieren, wenn ich einmal falsch liegen sollte.
Es ist das bewusste, rationale Abwägen – und eben nicht das bloße Handeln aus der ersten Emotion heraus.