Ein soziales Miteinander im Alltag
Es ist nicht nur der Verfall im Umgang mit der Stadt, sondern auch der Verfall im Umgang mit den Mitmenschen.
Es wird immer von einem „Miteinander“ und „Sozial sein“ gepredigt.
Doch wo ist die tatsächliche Umsetzung, die Bürger zu einem sozialen Miteinander zu ermutigen?
Wo sind die Konsequenzen für asoziales Verhalten im öffentlichen Raum?
Wo wird sozialer Vandalismus geahndet?
Es ist maximal asozial, die Lebensqualität aller anderen, nicht nur physisch durch Verschmutzung oder gar Zerstörung zu ruinieren, sondern auch durch rein egoistisches Verhalten und Störung des öffentlichen Friedens.
Respekt im öffentlichen Raum
Konsequenzen für „Assi-Verhalten“
Leider schwindet die soziale Courage immer mehr. Meist traut man sich egoistisches Fehlverhalten auch gar nicht mehr anzusprechen.
Wer sich im öffentlichen Raum rücksichtslos aufführt und andere dadurch im Alltag beeinträchtigt, der muss öffentlich darauf hingewiesen werden, mit dem Rückhalt der Gesellschaft.
Beispiele:
- Überfüllte Verkehrsmittel (BIM, Bus, Zug): die Menschen blockieren mit Füßen und Taschen die Sitze während die Fahrgäste in den Gängen stehen müssen
- Lauter Lärm aus den Handys die alle Anwesenden zwangsbeglücken
- Menschen die an den Haltestellen die Türen Blockieren oder sich überhaupt schon in die Verkehrsmittel zwängen während alle noch aussteigen
- Menschen die ohne nachdenken Türen und Gänge blockieren obwohl genug Platz wäre
- Jegliche Art von Belästigung im öffentlichen Raum
Auch wenn vielleicht keine Straftat an Sich geschieht, darf es keinen Schutz für Respektlosigkeit geben.
Wir reden hier letztlich vom Täterschutz ein paar weniger gegenüber allen Grazern.
Wenn ein paar Wenige, Probleme für viele machen, dann hat man nicht an den Symptomen zu Arbeiten durch neue Richtlinien, teure Hinweisaktionen oder gar Verbote (an denen sich die Zielpersonen nicht hält) sondern dem Kernproblem.
Auf Dauer macht es etwas mit der Gesellschaft, es lässt sie abstumpfen.
Es gibt auch viele, die sich nicht einmal bewusst so verhalten.
Sie denken einfach nicht mit und handeln blind/automatisch.
Daher ist es auch so wichtig, ein aktives Denken und bewusstes Wahrnehmen der Umgebung zu fördern. Ein soziales Bewusstsein fördern.
Man muss ein Bewusstsein schaffen, denn sobald man die eigenen vier Wände verlässt, man sich an gewisse Gesellschaftlichen Regeln zu halten hat um ein erfolgreiches Miteinander gewährleisten zu können.
Es geht Empathie und Mitgefühl verloren.
Der Gedanke der Gemeinsamkeit.
Es bedarf nicht mehr Einschränkungen, mehr Gesetze oder mehr Überwachung, sondern mehr Miteinander und vor allem mehr Füreinander!
Arbeiten wir am Grundproblem, nicht an den Symptomen.
