GRW Graz 26 – Gesundheit leben, nicht Krankheit pflegen!

Juni 20, 2026 | Allgemein, GRW Graz 2026, MFG Steiermark

Vorsorge statt Reparaturbetrieb!


Das grundlegende Problem ist nicht in erster Linie unser marodes Gesundheitssystem, sondern die Tatsache, dass wir es überhaupt zulassen, dass Menschen so massiv erkranken. 

Millionen an Steuergeldern fließen jährlich in teure Behandlungen.
Doch das ist reine Symptombekämpfung! 

Eigentlich sollte man meinen, dass dank der modernen Medizin der Bedarf an Behandlungen rückläufig ist. 
Stattdessen steigen die Kosten und die Fallzahlen immer weiter an. Warum? 

Das Kernproblem 
Wir haben nicht zu wenig Kapazitäten, um Kranke zu versorgen. 
Wir haben ein System, das Menschen erst krank werden lässt, um sie dann teuer zu behandeln. 
  

Die Lösung 
Wir müssen weg vom reinen „Reparaturbetrieb“ und hin zu echter Gesundheitsförderung. 
Wir müssen an der Ursache arbeiten, statt ewige Symptombekämpfung zu betreiben. 
Gesunde Bürger sind die Basis einer funktionierenden Gesellschaft – und Gesundheit beginnt bei der Prävention, nicht erst im Krankenhausbett.  

Wir brauchen nicht mehr Betten – wir brauchen weniger Menschen, die sie benötigen, weil wir die Gesundheit bereits im Vorfeld fördern!

 

Vom Reparaturbetrieb zur echten Gesundheitsförderung

Ernährung und Bewegung. 
Wenn wir uns auf diese beiden fundamentalen Punkte konzentrieren, verbessern wir nicht nur unsere eigene Lebensqualität dramatisch, sondern entlasten gleichzeitig das gesamte Gesundheits- und Sozialsystem nachhaltig.  
Es gibt hierzu eine zeitlose Weisheit des alten griechischen Arztes Hippokrates, die heute aktueller ist denn je:

„Krankheiten überfallen uns nicht plötzlich aus heiterem Himmel. Sie entwickeln sich aus kleinen, täglichen Sünden gegen die Natur. Wenn sich genug Sünden angehäuft haben, brechen die Krankheiten plötzlich aus.“  

Denn wie in allen Bereichen des Lebens gilt auch hier: Aktion erzeugt Reaktion. 
Das Tückische ist nur, dass die Reaktion oft Jahrzehnte auf sich warten lässt. 
Unser Körper vergisst nichts, aber er verzeiht lange – bis das Fass überläuft. 
Wenn man erst anfängt, etwas zu unternehmen, wenn die Krankheit schon schmerzvoll vor der Tür steht, repariert man nur noch den Schaden. 
Für echte Vorsorge ist es dann zu spät.  

  
Gesundheit lässt sich nicht von oben herab verordnen.
Die Politik kann und darf die Menschen nicht zu ihrem Glück zwingen.
Aber sie hat eine fundamentale Pflicht: Sie muss motivieren, Werte vermitteln und inspirieren.
Sie muss die nötigen Ressourcen zur Verfügung stellen und die Menschen dabei unterstützen, die Verantwortung für ihr eigenes Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.  

Wobei, eines muss man ihnen lassen: Wenn man sich die erst kürzlich 100 Milliarden Euro Kosten, eine ruinierte Wirtschaft, eine tief gespaltene Gesellschaft und eine Bevölkerung ansieht, die heute physisch wie psychisch nachweislich schlechter dasteht als je zuvor – dann sieht man sehr wohl, wozu unsere Regierenden fähig sind, wenn es angeblich um den „Schutz der Gesundheit“ geht. Sie können es ja, wenn sie nur wollen. Mit welcher Motivation auch immer…

 

Die Symptom-Politik und der Trugschluss der Trägheit

Würden unsere Politiker den Ansatz der Prävention ernsthaft verfolgen und den echten Gesundheitsgedanken in der Bevölkerung verankern, wären das Gesundheits- sowie das Sozialsystem sofort massiv entlastet.
Aber Probleme werden in Österreich nicht gelöst, sondern traditionell nur die Symptome verwaltet – wie es der derzeitige Wahlkampf wieder einmal eindrucksvoll beweist.
Da werden oberflächliche, leicht verdauliche Wahlkampf-Zuckerl präsentiert, anstatt an der nachhaltigen Gesundheit der Menschen zu arbeiten.  

Zu dem Thema medizinische Versorgung direkt in Graz: Da werden uns heute die sogenannten Primärversorgungseinheiten (PVE) als die große, moderne Rettung verkauft.
Ja, diese Zentren sind ein Teil der Problemlösung (jedoch nicht auf kommunaler Ebene lösbar)  – aber was wir ganz klar bevorzugen, ist die gezielte Stärkung unserer klassischen Kassenärzte!
 
Denn Gesundheit ist absolute Vertrauenssache. 
Die Menschen in Graz wollen nicht in ein anonymes medizinisches Zentrum geschoben werden, wo sie bei jedem Termin potenziell vor einem anderen, wechselnden Arzt sitzen.
Die Grazer wollen den persönlichen Kontakt, sie wollen
ihren Hausarzt – jemanden, der sie und ihre Geschichte seit Jahren kennt. Eine echte, menschennahe Gesundheitsversorgung baut auf langfristiger Beziehung und tiefem Vertrauen auf, nicht auf bürokratisch durchgetakteten Abfertigungs-Zentren! 

Eigentlich müsste man annehmen, dass ein Staat das größte Interesse daran hat, seine Bevölkerung gesund und kräftig zu halten. Wer will denn keine stabilen, leistungsfähigen und starken Arbeitskräfte, die seltener im Krankenstand sind, effektiver arbeiten und das System kaum belasten?
Aber nein, wenn der Körper mit Müll gefüttert wird, schaut man lieber weg.
Hauptsache, die Steuern auf Alkohol, Tabak und hochverarbeiteten Industrieschrott fließen.
Ansonsten würden die politischen Maßnahmen nämlich ganz anders aussehen.  

Man muss es klar aussprechen:
Wäre Bewegung eine Pille, wäre sie wohl das am häufigsten verschriebene, wirksamste und kostengünstigste Medikament der Welt.
Aber an Bewegung und Prävention verdient die Pharmaindustrie eben keinen Cent.

Mir ist bewusst, dass vielen diese harte Kritik an der Pharmaindustrie missfällt.
Doch ich möchte an dieser Stelle auf eine offizielle Frage aus einem Analysten-Bericht einer der weltweit größten Investmentbanken hinweisen.
Dort hieß es wörtlich:

„Is curing patients a sustainable business model?“ (Ist das Heilen von Patienten überhaupt ein nachhaltiges Geschäftsmodell?)

Die Realität ist nun mal: Die Pharmaindustrie muss gewinnorientiert arbeiten.
Gesunde Menschen bringen keinen Umsatz.
Therapien, die einen Patienten nach nur einer Behandlung bereits dauerhaft heilen, wirken sich negativ auf den Shareholder-Value aus.
Das ist ein knallharter wirtschaftlicher Fakt, den viele gerne verdrängen – der unser krankes System aber im Kern steuert.

 

Deshalb, liebe Mitbürger: Eure Gesundheit liegt in erster Linie in eurer eigenen Hand!
Ihr habt das Sagen über euren Körper – und nicht die Regierenden.
Erwartet und verlangt nicht, dass der Staat euch von Krankheiten fernhält.
Verabschieden wir uns endlich von dem gefährlichen Trugschluss: „Solange ich noch keine Schmerzen spüre, muss ich auch nichts machen.“  

  Denn wie sagte schon Sebastian Kneipp so treffend:

„Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“  

 

Von der Krankheitsverwaltung zur echten Medizin

Wenn wir ehrlich sind, müssten wir unser „Gesundheitswesen“ eigentlich in Krankheitsverwaltung umbenennen. Denn eine echte Gesundheitsvorsorge arbeitet voll und ganz daran, die Gesundheit zu erhalten, anstatt erst dann einzuspringen, wenn die Krankheit bereits da ist.
Die wahre Gesundheitsvorsorge steckt nicht in der Medikamentenschachtel, sondern in der Bewegung und in qualitativen Lebensmitteln.  

Doch die Realität sieht düster aus: Wir behandeln unsere Nahrungsmittel mit Gift.
Wir pumpen Nutztiere mit Antibiotika voll.
In unserem Trinkwasser akkumulieren sich Stoffe, die sich in der herkömmlichen Aufbereitung kaum noch filtern lassen.
Pestizide, Glyphosat, BPA, PFAS (die sogenannten „Ewigkeitschemikalien“), Phthalate und endokrine Disruptoren belasten mittlerweile fast alle Lebensbereiche.
Das sind Substanzen, deren negative Auswirkung auf unsere Gesundheit längst wissenschaftlich bewiesen ist.  

Und trotzdem können wir in den nächsten Supermarkt gehen und uns diesen Chemie-Cocktail völlig legal zuführen. Warum? Weil die Industrie jede einzelne Dosis für sich als „bedenkenlos“ deklariert. Die Summe all dieser Gifte über Jahre hinweg interessiert niemanden.
Weil der Konzernprofit über der Gesundheit der Menschen liegt.

Währenddessen sind natürliche Lebensmittel, frei von Schadstoffen und nachweislich gesünder, im Einkauf ein Luxusgut. Unsere Bauern müssen extra Aufwände, bürokratische Hürden und immense Kosten tragen, nur weil sie unser Land ehrlich ernähren und unsere Gesundheit erhalten wollen.
Hier läuft alles verkehrt.  

„Bio“, „Natürlich“, „Gentechnikfrei“ – diese Begriffe sollte es so eigentlich gar nicht geben!
Vor gerade mal drei Generationen gab es das Wort „Bio“ im Supermarkt nicht. Da war Gemüse ganz einfach Gemüse.
Und genau da müssen wir wieder hin: Nicht die giftfreien Lebensmittel sollten einen Hinweis tragen müssen, sondern die vergifteten!
Ein unbehandelter Weizen ist ganz einfach ein Weizen.
Ein mit Glyphosat behandelter Weizen ist ein mit krebserregenden Mitteln gespritztes Produkt – und genau so gehört es auch gekennzeichnet.
Ganz einfach, transparent und ehrlich.  

Allergien und Unverträglichkeiten gab es schon immer.
Es ist jedoch kein Zufall, dass diese in den letzten 100 Jahren regelrecht explodiert sind.
Ein Faktor ist in dieser Zeit nämlich ganz synchron mitgestiegen: Der massive Einsatz von Chemie in der Lebensmittelherstellung.  

Unsere klare Forderung:
Wir dürfen jene Bauern und Lebensmittelproduzenten nicht das Leben schwer machen, die bewusst auf Gift verzichten.
Wir müssen die regionale Selbstversorgung und unsere Kleinbauern wieder stärken.
Wer durch den Verzicht auf minderwertige Rohstoffe unser Gesundheitssystem entlastet, gehört unterstützt!  

Gleichzeitig sagen wir als MFG ganz klar: Wir sind gegen zusätzliche Steuern, Verbote oder staatliche Bevormundung.
Es braucht keine Fett- oder Zuckersteuer, die den Bürgern noch mehr Geld aus der Tasche zieht.
Was es braucht, ist ehrliche Aufklärung und ein geschärftes Bewusstsein!  

Denn ernsthafte Gesundheitsvorsorge beginnt beim täglichen Einkauf.
Sie beginnt in dem Moment, in dem uns wieder bewusst wird, was wir in den Einkaufskorb legen und was dieses Produkt mit unserem Körper macht.
Doch genau hier liegt das Problem der Großkonzerne: Maximaler Profit steht über dem Leben der Menschen.  

Das entscheidende Kriterium für die Rezeptur eines Großteils der Fertiggerichte ist heute nicht die Qualität, sondern das gezielte Erzeugen einer Sucht.
Die Lebensmittelindustrie steckt Unsummen in die Erforschung des sogenannten „Bliss Points“ (dem Glückspunkt aus der perfekten Kombination von Fett, Zucker und Salz), um den Konsumenten auf das Produkt anzufixen.
Einen positiven Effekt auf die Gesundheit sucht man dort vergebens.  

Dazu kommt die unnatürliche Lagerfähigkeit: Produkte, die eigentlich nach wenigen Tagen verderben müssten, werden im Chemielabor so modifiziert, dass sie monatelang wie neu aussehen.
Dass dieser künstliche Cocktail den menschlichen Darm und den gesamten Organismus langfristig krank macht, dafür braucht es keine jahrelangen Studien mehr – das sagt uns schon der gesunde Hausverstand.  

 

Taten, nicht Worte
Für einen nachhaltigen Sozialstaat

Als aufrichtiger Politiker gilt für mich das gelebte Prinzip: Taten, nicht Worte.
Ich arbeite täglich hart an mir selbst, um unser Gesundheitssystem so wenig wie nur möglich zu belasten.
Ich entlaste unser Sozialsystem aktiv – so gut es mir als Bürger eben möglich ist.
Denn wenn der Tag kommt, an dem ich oder meine Familie wirklich darauf angewiesen sind, bin ich froh, dass es eine gute Versorgung gibt.
Dafür muss das System aber in einem gesunden Zustand sein.
Und das funktioniert nur, wenn wir es nicht durch kollektive Bequemlichkeit komplett überlasten.  

So gesehen bin ich der absolute Traum des Sozialismus: Ich zahle und zahle ein, mit der festen Hoffnung, nie einen einzigen Euro davon zurückholen zu müssen.
Ich kümmere mich selbst darum, niemals auf die vermeintliche „Güte“ des Staates angewiesen zu sein.
Je weniger ich für mich beanspruche, desto mehr bleibt für diejenigen übrig, die es wirklich dringend brauchen. 

Manche sagen, das ist wunderbar.
Andere wiederum wissen, dass genau das der größte Albtraum für sozialistische Parteien ist: Bürger, die sich unabhängig vom Staat machen.
Bürger, die eben nicht am Tropf der Regierung hängen und nicht auf gütige Wahlgeschenke angewiesen sind.  

Denn sozialistisch geprägte Parteien leben fatalerweise von den Problemen der Menschen.
Sie leben von der Abhängigkeit des Bürgers gegenüber dem Staat.
Wahlen gewinnt im aktuellen System leider allzu oft derjenige, der am lautesten verspricht, das Geld der anderen zu verteilen.  

Versteht mich nicht falsch: Ich stehe voll und ganz hinter unserem Sozialstaat und teile diesen Grundwert mit jedem, den ein soziales Auffangnetz ist wichtig!
Aber mein Ansatz unterscheidet sich fundamental von dem der sozialen Kollegen: Mein Ziel ist die ehrliche Hilfe zur Selbsthilfe!  

Die Aufgabe des Staates muss es sein, den Menschen in der Not aufzuhelfen, damit er so schnell wie möglich wieder auf eigenen Beinen stehen kann – anstatt ihn dauerhaft im System und in der Abhängigkeit zu halten.
Sozialleistungen dürfen kein permanenter Freifahrtschein auf Kosten der restlichen Steuerzahler sein.
Sonst fehlt das Geld am Ende des Tages dort, wo das Schicksal wirklich hart zugeschlagen hat.  

  „Der Sozialismus funktioniert so lange, bis das Geld der anderen ausgeht.“ – Margaret Thatcher

Und an genau diesem Punkt sind wir in Österreich – und ganz besonders hier in Graz – bereits angekommen.
Wer es subventioniert, dass man sich im Sozialstaat dauerhaft ausruht, ohne Anreize für den Wiedereinstieg zu schaffen, züchtet sich eine treue, abhängige Wählerschaft heran.
Ich betone es noch einmal: Es geht mir nicht um das Kürzen von Hilfe für jene, die sie wirklich brauchen.
Es geht um klare Grenzen und den Fokus auf die, die WIRKLICH Hilfe benötigen.
Um die Freiheit und unbedingte Unabhängigkeit des Bürgers!