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Umwelt, KLIMA & Nachhaltigkeit

MFG steht für eine sachliche, offene, fakten- und evidenzbasierte Diskussion. Jede These kann durch eine einzige Falsifikation verworfen werden. Demokratische Abstimmungen zu wissenschaftlichen Themen und Thesen sind daher bedeutungslos, folglich ist auch ein behaupteter Konsens zu einem Thema kein Beweis für die Richtigkeit einer Hypothese. Wissenschaft lebt vom kritischen und selbstkritischen Diskurs der Proponenten.

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1. Unsere Forderungen

Unsere Kernforderungen: 

 

  1. MFG fordert einen offenen Diskurs zum Thema Klima und Klimaschutz. Wir erkennen unterschiedliche Sichtweisen innerhalb der Wissenschaft an und stellen fest, dass es dabei viele offene Fragen gibt.
  2. Wir lehnen Panikmache ab, wir fordern einen sachlichen und evidenzbasierten Umgang mit dem Thema!
  3. Langfristig gilt es, die fossilen Energieträger zu reduzieren, mit dem Ziel einer möglichst hohen Eigenversorgung Österreichs.
  4. Investitionen in Forschung und Entwicklung statt Subventionierung bestehender Technologien, ausgenommen Anschub-Subventionierungen.
  5. MFG lehnt die Einführung einer CO2-Steuer ab.
  6. MFG lehnt Geo-Engineering ab (z. B. solares „Strahlungsmanagement“, Meeresdüngung etc.), ausgenommen ökologisch sinnbehaftete Wiederaufforstung.
  7. MFG fordert eine umfassende Aufklärung von Konsumenten, um eine eigenverantwortliche Umsetzung eines veränderten Konsumverhaltens zu etablieren.

2. Umwelt und Ökologie

Die natürliche Schönheit der Alpen kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in Österreich zahlreiche, teils gravierende Umweltprobleme gibt. MFG erkennt dabei vor allem:

  • Das hohe Ausmaß der Bodenversiegelung
  • Bedrohung der natürlichen Wälder und Fließgewässer
  • Bedrohung der Biodiversität
  • Grenzwertüberschreitungen bei verschiedenen Emissionen (Feinstaub, Ammoniak, etc.)
  • Die Verantwortung Österreichs für Umweltschäden, die anderswo stattfinden, aber durch unsere Importe verursacht werden.
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3. Klima

Der Klimawandel war schon immer und ist auch heutzutage Realität, die steigenden Temperaturen seit dem Ende der „Kleinen Eiszeit“ (1500 – 1800) sind gut belegt. Das Klima ist ein komplexes System, welches von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Einer dieser Faktoren sind Treibhausgase in der Atmosphäre.

MFG befürwortet ausdrücklich Strategien zur Anpassung an den Klimawandel sowie die Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Fakten Klima ist der mittlere Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Gebiet über einen längeren Zeitraum. Als Zeitspanne für Untersuchungen des Klimas empfiehlt die Weltorganisation für Meteorologie mindestens 30 Jahre, aber auch Betrachtungen über längere Zeiträume wie Jahrhunderte und Jahrtausende sind bei der Erforschung des Klimas gebräuchlich.
Der Temperaturanstieg seit dem Ende der kleinen Eiszeit (1500 – 1800) ist gut belegt, ebenso die Tatsache, dass CO2 Infrarotstrahlung bestimmter Wellenlängen absorbieren. Emissionen durch menschliche Aktivitäten tragen zu einer steigenden Konzentration des lebensnotwendigen Spurengases CO2 in der Atmosphäre bei. Hitzewellen sind häufiger geworden, allerdings kann laut ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) keine Zunahme von Extremwetterereignissen und Naturkatastrophen in Österreich festgestellt werden. Die steigenden Temperaturen sind eine Herausforderung für Forstwirtschaft und Wintertourismus.

MFG steht für eine sachliche, offene, fakten- und evidenzbasierte Diskussion. Jede These kann durch eine einzige Falsifikation verworfen werden. Demokratische Abstimmungen zu wissenschaftlichen Themen und Thesen sind daher bedeutungslos, folglich ist auch ein behaupteter Konsens zu einem Thema kein Beweis für die Richtigkeit einer Hypothese. Wissenschaft lebt vom kritischen und selbstkritischen Diskurs der Proponenten.
Der MFG sind die IPCC Sachstandsberichte bekannt, diese sind offen, sachlich und faktenbasiert zu überprüfen und zu diskutieren, anderslautende Thesen ebenso. MFG beobachtet die Politisierung der Klimawissenschaften mit Sorge. Das Thema Klima soll nicht spalten.

4. Biodiversität und Naturschutz

Striktere Einhaltung des bestehenden nationalen und internationalen Rechts zum Schutz bedrohter Arten und Landschaften. Vor allem die wenigen unregulierten Flussabschnitte und naturnahen Wälder, die es in Österreich noch gibt, verdienen einen besonderen Schutz.

Bessere Raumplanung und mehr Koordination zwischen Gemeinden, Ländern und Bund soll Flächenfraß eindämmen. Unterstützung einer Politik, die zu einer höheren Akzeptanz wildlebender Raubtiere wie dem Wolf (Luchs, Bär, Seeadler) beiträgt.

5. Luft, Wasser und Boden

Mehr Einsatz gegen Schäden an Umwelt und Gesundheit durch schädliche Emissionen wie Feinstaub, Ammoniak, Schwefeldioxid und Stickoxide.

Herstellung eines ökologisch guten Gewässerzustandes. Dazu gehören zum einen die Reduktion der Verschmutzung durch Chemikalien, Nährstoffe und Abwässer und zum anderen der Schutz der wenigen unverbauten Gewässerabschnitte. Wo möglich, sollten Renaturierungen begradigter Flussabschnitte durchgeführt werden.

Schutz der Böden, die in vielerlei Hinsicht bedroht sind, beispielsweise durch Pestizide, Verdichtung oder Überdüngung. Forcieren von nachhaltiger, ökologischer Bodenbewirtschaftung.

6. Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz

Österreich soll sich darum bemühen, wertvolle Materialien so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf zu halten. Dazu fordert MFG höhere Recyclingquoten, die Entwicklung von Mehrwegsystemen und die Produktion von langlebigen Produkten. Diese Ziele sind durch entsprechende Anreizsysteme zu verfolgen. Die Sinnhaftigkeit derartiger Initiativen sollte stets durch wissenschaftliche Studien und Ökobilanzen untermauert werden.

Österreich verursacht durch seinen Konsum anderswo große Umweltschäden. Beispielsweise ist der Verbrauch von Textilien in Österreich für den problematischen Wasserverbrauch und den Pestizideinsatz in den Baumwoll-Anbauländern verantwortlich. Ähnliches gilt auch für andere Konsumgüter wie Elektronik aus Fernost, für Rohstoffe wie Aluminium, Lithium oder für die Energieimporte. MFG setzt sich dafür ein, die anderswo verursachten Umweltschäden so in Österreich zu deklarieren und ganzheitlich zu bewerten.

Österreich zählt international zu den Spitzenreitern bei der Entwicklung von Umwelttechnologien. Dieser Wettbewerbsvorteil soll weiter ausgebaut werden.

7. Umweltbildung

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MFG setzt sich für eine Aufklärung der Bevölkerung über die genannten Zusammenhänge ein. Umweltbildung soll bereits im Kindergarten und in der Schule eine wichtige Rolle spielen, um ein Bewusstsein und eine Sensibilisierung über das Wechselverhältnis zwischen Menschen und Umwelt zu schaffen. Wann immer möglich sollen junge Menschen dieses Verhältnis praxisnahe erleben, um die komplexe und zum Teil abstrakte Thematik besser begreifbar zu machen. Pädagogen tragen in diesem Feld, wie auch auf vielen anderen Gebieten große Verantwortung.

Die jungen Menschen sollen sowohl für die Schönheit der Natur als auch für die Bedrohung der Umwelt sensibilisiert werden. In diesem Zusammenhang fordert MFG eine klare Begriffstrennung von Umwelt, Klima und Wetter. Der MFG sind die IPCC-Sachstandsberichte bekannt, diese sind offen, sachlich und faktenbasiert zu überprüfen und zu diskutieren, anderslautende Thesen ebenso. MFG beobachtet die Politisierung der Klimawissenschaften mit Sorge. Das Thema Klima soll nicht spalten.

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