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Abteilung Wissensmanagement

Wir beraten politische Entscheidungsträger der MFG, geben Stellungnahmen ab und entwickeln fachliche Konzepte. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und sind unabhängig.

Wir verstehen den Menschen als fühlendes, denkendes, wollendes Wesen und lehnen den derzeit in der Wissenschaft vorherrschenden Reduktionismus ab. Der Diskurs ist unser oberstes Gebot. Wir legen großes Augenmerk auf interdisziplinäre Sichtweisen und vernetztes Denken. Der Abteilung Wissensmanagement ist es wichtig, seine Arbeit an den konkreten Lebensrealitäten zu orientieren. Wir bemühen uns um eine pluralistische und offene wissenschaftliche Diskussion und lehnen jegliche technokratische Rolle der Wissenschaft als politische Legitimation ab.

Unser Wissen und unsere Erfahrung sollen dem Wohle der Menschen in diesem Land dienen.

 

Wir stehen für

  • Freiheit, Grundrechte und Souveränität des Menschen
  • Evidenzbasierte und ergebnisoffene Diskussion
  • Unabhängige Forschung und Wissenschaft
  • Förderung und Erforschung der gesundheits- und Resilienz fördernden Rahmenbedingungen in allen Lebensbereichen von der Geburt bis zum Tod
  • Humane Gesinnung, soziales Miteinander zur Wahrung unserer Autonomie, Selbstbestimmung und Unversehrtheit.

Unsere Aufgabe sehen wir in der Gestaltung einer neuen Kultur, die in Frieden und Harmonie miteinander und mit der Biosphäre der Erde leben kann.

Leitung & Koordination

Mag. Elisabeth Wagner-Weigerstorfer, PhD

Mag. Elisabeth Wagner-Weigerstorfer, PhD studierte an den Universitäten Wien und Konstanz, DE Politikwissenschaften und promovierte 2019 an der Universität Innsbruck. Ihre Spezialgebiete sind die internationale Politik und hier vor allem Südosteuropa, Nahost, die EU-Integration und Menschenrechte.

Sie hat berufliche Erfahrung im öffentlichen Dienst, internationalen Organisationen sowie in der Privatwirtschaft.

Kritisches Denken mit Herz und Hausverstand bildet für sie den Kern und die Grundlage der Demokratie im Sinne und zum Wohle der Gesellschaft.

Unsere Fachgruppen

Die Abteilung Wissensmanagement (vormals wissenschaftlicher Beirat) wird zurzeit umstrukturiert. Daher kann es sein, dass noch nicht alle Inhalte zu den einzelnen Fachbereichen oder Personen online sind. Bitte schaue einfach regelmäßig rein.
Beamte, öffentlicher Dienst, Verwaltung & Anti-Korruption
Leitung: Dr. Maria Moya-Götsch
Eine sparsame, effektive, transparente und streng auf dem Boden der Verfassung und Gesetze funktionierende Verwaltung stellt ein wichtiges Ziel der MFG dar. Die Grundrechte und Eigenverantwortung der Menschen müssen auf allen Ebenen der Verwaltung respektiert werden, und der Dienst an der Gemeinschaft und am Bürger im Vordergrund stehen. Die in den letzten Jahren eingerissene Bevormundung, Verschwendung, und extreme Politisierung der Verwaltung muss dringend rückabgewickelt und eine effektive Kontrolle durch parteiunabhängige Organe und Gerichte gesichert werden. Dies ist nicht zuletzt für den Schutz der Bürger und Unternehmen vor Behördenwillkür und Korruption notwendig, wie sie in einem von Parteien beherrschten und vom Amtsgeheimnis gedeckten System unweigerlich vorkommen.

Dazu werden auch einschneidende Änderungen bei Rekrutierung, Beförderung, Schulung und Karriereplanung der öffentlichen Bediensteten nötig sein. Dagegen sollen u.a. das missbrauchsanfällige Förderungssystem und die überbordenden Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit stark eingeschränkt werden.

Bildung & Pädagogik 
Leitung: Eva Schumacher und DI Thomas Mende

Die Fachgruppe Bildung kümmert sich aktuell um die akuten Probleme des Bildungswesens wie z. B. Pädagogenmangel oder Integrationsprobleme. Wir überlegen uns Lösungsansätze, prüfen diese und arbeiten konkrete Vorschläge aus, um diesen Missständen entgegen zu wirken, damit “in die Schule“ gehen für alle wieder angenehmer wird. Darüber hinaus erarbeiten wir ein Konzept für ein vollkommen neues Bildungssystem in dem erstmalig das Kind als Individuum im Fokus steht. Wir wollen unsere Kinder nicht mehr länger als Objekte behandelt sehen, die sich anpassen müssen oder in Unterrichtsmethoden Inhalte auswendig lernen „müssen“ um einen Abschluss zu bekommen, der ihnen dann möglicherweise einen beruflichen/finanziellen Vorteil bringt. Jedes Kind ist ein individuelles Wesen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Talenten und Interessen. Auf dem bisherigen Weg verlernen Kinder Fähigkeiten wie Intuition, Bauchgefühl oder Empathie, oder werden in Jobs genötigt, die ihnen gar nicht gefallen. Das soll sich ändern. Kinder sollen wieder ihr natürliches Interesse an unserer Welt finden, Dinge lernen, die wirklich wichtig sind im Leben, sowie Werte wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit oder Engagement lernen und auch leben.

Budget- und Finanzpolitik & Steuern
Leitung: Ing. Thomas Jaschke

Das Budget des Staates Österreich ist tief rot. Die Schulden nehmen ein mittlerweile unsagbares Ausmaß an und wir schauen da ganz genau hin, ob es nicht die eine oder andere Ungereimtheit gibt. Das Ziel der MFG ist es ganz klar ein ausgeglichenes Budget zu haben. Wir haben bereits viele Bereiche identifiziert in denen großes Einsparungspotenzial schlummert. Fakt ist auch, dass die Bürger mit viel zu hohen Abgaben belastet werden. Auch das nehmen wir genau unter die Lupe und werden dafür sorgen, dass finanzielle Katastrophen wie gerade aktuell bei der Wien Energie, in Zukunft nicht mehr „passieren“.

Digitalisierung, IT & Datenschutz
Leitung: Karl Singer, akad. UB

Ist die zunehmende Digitalisierung (siehe aktuelles EU Budget: dort ist dies der zweitgrößte Posten, mit mehr als 100 MRD EURO dotiert) wirklich eine Aufgabenstelllung, die wir Dritten überlassen wollen. Wollen wir uns in Fragen zum Datenschutz und der vielen Aufgabenstellunge,n die im Rahmen der Digitalisierung auf uns zukommen bzw. bereits Realität sind, wirklich im jetzt und in der Zukunft auf fortschrittsgläubige Experten verlassen. Wollen wir deren „Expertise“ ausgeliefert sein?

Wir sagen nein und wollen sinnhaft mitgestalten. Nicht überall wo Digitalisierung drinnen ist, ist diese menschenorientiert, unterstützt die (Wahl)freiheit der Bürger und will bzw. kann die Grundrechte wahren.

Energie, Klima, Umwelt, Krisenvorsorge & Nachhaltigkeit 
Energie:
Unser Ziel ist ein möglichst hoher Energie Autarkiegrad in und für Österreich für alle Sektoren (Wärme, Kälte, elektrische Energie, Mobilität und Industrie). Räume von Produktion und Konsum von Energie sollen möglichst zusammengelegt werden, dazu favorisieren wir die Kombination des bestehenden zentralistischen Systems mit einem dezentralen System. Technologieoffenheit, Ökologische Verträglichkeit und die Nutzung regionaler Ressourcen. Energie muss in Österreich leistbar bleiben, daher muss die immense Steuerlast auf Energie reduziert werden.

Umwelt:
Österreich zeichnet sich durch besondere landschaftliche Schönheit und Vielfalt aus. Dies soll für künftige Generationen bewahrt werden. Trotz der großen Fortschritte der letzten Jahrzehnte gibt es einige Problemfelder, wie zum Beispiel die fortschreitende Zerstörung der Landschaft. Besonders wichtig sind uns auch der Schutz der Artenvielfalt, der Schutz der Gewässer sowie die Erhaltung einer guten Luftqualität.

Klima:
Die Durchschnittstemperatur auf der Erdoberfläche hat sich seit dem Ende der „kleinen Eiszeit“ (ca. 1400 – 1850) erhöht. Klima ändert sich ständig, daher befürworten wir ausdrücklich Maßnahmen der Klimawandelanpassung, wie zum Beispiel verbesserten Hochwasserschutz oder Begrünungen im städtischen Bereich. Wir lehnen jede Form der Panikmache im Zusammenhang mit dem Thema Klimawandel klar ab und fordern einen sachlichen und evidenzbasierten Umgang!

Krisenvorsorge:
Auf Black Out und andere Not-, Krisen- und Katastrophenszenarien gilt es, sich vor Ort (in den Gemeinden) vorzubereiten. Einen Black Out Plan muss in den Gemeinden gemeinsam mit den Bürgern (Zivilgesellschaft) auszuarbeiten und regelmäßig geübt werden. Flache und dezentrale Hierarchien und die Einbeziehung der Menschen vor Ort sind für uns hier wesentlich.

Nachhaltigkeit:
Nachhaltige Konzepte sind zukunftsfähig. Bei allen Maßnahmen ist Ökologie, Effizient und Suffizienz im Besondern zu betrachten. Es gilt über den Tellerrand hinauszublicken und Konzepte und Projekte ganzheitlich zu betrachten. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit eines Produktes ist stets der gesamte Lebenszyklus (vom Rohstoff bis zur Entsorgung) zu betrachten

Ethik, Menschenbild, Gerechtigkeit, Philosophie, politische Kultur, Theologie & Spiritualität 
EU & Internationales 
Leitung: Mag. Elisabeth Wagner-Weigerstorfer, PhD

Österreich steht in der Außenpolitik für eine Betonung der Werte der Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, die in Einklang mit den realpolitischen Interessen stehen sollten. Das Ziel der Außenpolitik ist die Pflege und der Ausbau der Beziehungen zu allen Ländern sowie zu internationalen Organisationen. Die MFG bekennt sich zu einer aktiven Außenpolitik, die das friedliche Zusammenleben auf Grundlage des internationalen Völkerrechts sichert. Konflikte können auf Dauer nur politisch und nicht militärisch gelöst werden. Unser Leitgedanke ist die Aufrechterhaltung guter Beziehungen zu allen Staaten der Welt und die Errichtung einer friedlichen Weltordnung. Die Stellung als neutraler Staat mit umfangreicher und historisch gewachsener Erfahrung in der internationalen Diplomatie gilt es wieder zu beleben, zu nutzen und durch eine engagierte Friedenspolitik einen Beitrag für Frieden und Sicherheit in Europa und der Welt zu leisten.

Familie & Mensch
Leitung: Dagmar Häusler, BSc
Freizeit  & Sport
Leitung: Mag. Dr. Lucas Pawlik

Freizeit als Gestaltung von Freiheit

Freizeit ist der zentrale Motor der Gesellschaft, weil sie die Regeneration von Arbeits-, Liebes- und Lebensfähigkeit ermöglicht. Daher fordern wir strategische Innovationen zur Förderung von nicht-virtuellen Aktivitäten in der Freizeit.

Der Rückgang von allgemeiner physischer Bewegung in Verbindung mit der Zunahme von Adipositas bedroht sowohl die individuelle Gesundheit als auch das Gesundheitssystem. Der Erhalt und die Förderung eines gesunden Lebensalltags durch den Schutz unserer Freizeit hat höchste Priorität. Die Quantität und Qualität unserer Freizeit sind Ausdruck der Quantität und Qualität unserer Freiheit.

In der Förderung von Freizeit sind physische Aktivitäten, die Beziehungsfähigkeit und das Erleben der Natur fördern, zu priorisieren. Virtuelle Kommunikation sollte so gestaltet werden, dass sie nicht-virtuelle Aktivitäten anregen und die Umsetzung in den genannten realen Lebensbereichen erleichtern.

Sport ist ein Botschafter der Bewegung, der die Gemeinschaft stärkt und uns einen kontrollierten positiven Umgang mit Konkurrenz und Anstrengung erleben lässt. Sport ist somit ein wichtiger Kultur- und Freizeitfaktor zur Generierung von Identität. Somit fordern wir den gemeinschaftlichen Austausch und Reflexion darüber, wie das Gleichgewicht von physischer und virtueller Aktivität gestaltet werden kann.

Gastro & Tourismus 
Leitung: Sebastian Freudenthaller

Österreich ist ein Land von Kunst, Kultur und Gastronomie. Millionen Menschen kommen auf Grund dieser alten österreichischen Traditionen, oder um Sporterlebnisse erleben zu können nach Österreich.

Wir setzen uns für eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer, der Lohnnebenkosten sowie der Schließung von Steuerlöchern ein. Wir sind gegen eine Pflichtmitgliedschaft in der WKO, gegen Ausganssperren und Maskenpflicht mit dem Ziel, die Lokale offen zu halten, das Geschäft nicht zu schädigen und die Kunden zu halten.

Diese Fachgruppe beschäftigt sich mit den Fragestellungen aus den Bereichen Gastronomie, sowohl von Arbeitgeber als auch von Arbeitnehmer Seite, sowie dem Hotelgebewerbe und Tourismus.

Gesundheit
Leitung: Eva Schumacher, a.o.Univ.Prof.Dr. Johann Missliwetz i.R.

Medizin und Gesundheitspolitik sollen den Menschen dienlich und zum Wohle der nächsten Generationen, entwickelt und eingesetzt werden. Wir streben einen Fortschritt an, der über die Gerätemedizin hinausreicht, Stattdessen soll mehr Augenmerk auf die Grundbedürfnisse der Bevölkerung nach Prävention vor Krankheiten, gesunder Ernährung, Vermeidung unnötiger Gifte und Selbstbestimmung des Einzelnen gerichtet werden. Durch biologische Lebensmittel und Mikronährstoffe, kann das Gesundheitssystem entlastet werden. Die Seele des Menschen, als ein wichtiger Faktor für die Genesung, sollte in der Medizin mehr Beachtung finden und die Orthomolekulare Medizin die Schulmedizin ergänzen.

Infrastruktur, Verkehr, Bauen & Wohnen
Justiz, Rechtsstaatlichkeit, Verfassung, Menschenrechte, Transparenz & direkte Demokratie
Leitung: Mag. DDr. Friedrich Kinzlbauer

Die MFG steht für eine unabhängige Justiz, die frei von politischem Einfluss agieren kann. Ein völlig verkehrtes Bild der Justiz wurde in der Vergangenheit gezeichnet, dass von der Spitzenpolitik gefordert wurde, dass „das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht“. Eine derartige Entwicklung ist mit Entschiedenheit zurückzuweisen und mit allen Mitteln zu verhindern. Die MFG steht für Förderung und Ausbau einer unabhängigen und unbestechlichen Justiz.

Rechtsstaatlichkeit ist Voraussetzung für Frieden und Freiheit, sie ist Grundlage einer funktionierenden Demokratie und zentrales Element seriöser Regierungsarbeit.

Art 18 B-VG, idF BGBl I 51/2012

Die gesamte staatliche Verwaltung darf nur auf Grund der Gesetze ausgeübt werden.

Menschen, Freiheit und Grundrechte stehen für das politische Bemühen der MFG. Gerade die Grundrechte wurden in letzter Zeit den Menschen in unverantwortlicher Weise vorenthalten, sodass die erworbene Freiheit der Menschen durch unqualifizierte Entscheidungsträger stark eingeschränkt wurde. Es gilt daher umso mehr, diesen Bevormundungen entschieden entgegen zu treten und diese im Rechtswege zu bekämpfen.

Rechtsstaat, Demokratie und Menschenrechte stehen in direkter Abhängigkeit zueinander und sind daher für sich unverrückbar!

Obwohl Transparenz und direkte Demokratie von den politisch Verantwortlichen schon immer in unverantwortlicher Weise vernachlässigt wurden, hat sich dies in den letzten Jahren dahingehend entwickelt, dass ein gewisser Größenwahn im politischen Alltag eingetreten ist, indem diese einfach negiert wurden.

Für die MFG ist gerade die Teilnahme des Volkes an der politischen Willensbildung unverzichtbar und muss künftig ausgebaut werden. Auch ist das gelebte Amtsgeheimnis ein Hemmnis für Transparenz und ist daher als antiquiert zu betrachten. Eine Politik ohne Transparenz ist anfällig für Korruption und Postenschacher. Dagegen verwehrt sich die MFG mit allen Mitteln!

Kunst & Kultur 
Leitung: Eva Schumacher

Da sich Kunst aus vielen Kulturen entwickelt hat, ist sie auch das Zentrum unserer Bedürfnisse nach Ausdruck von Gefühlen, Gestaltung und Vielfältigkeit. Kultur äußert sich in den Werten und Traditionen, die uns wichtig sind. Deshalb sollte Kunst und Kultur parteipolitisch unabhängig sein. Kunst soll kritisieren und Missstände aufzeigen. Sie zeigt den momentanen Zustand einer Gesellschaft auf und sollte immer einen Ehrenplatz in einem Land mit Kultur erhalten, weil sie den Zustand der Seele eines Volkes repräsentiert und auch für das Bild eines Landes nach außen zuständig ist. Sie kann nicht unterdrückt werden, weil sie immer ein lebendiger Widerstand gegen alles was die Freiheit eines Landes einengt, rebellieren wird.

Landesverteidigung, Polizei & Sicherheit 
Leitung: Ing. Thomas Jaschke

Wir als MFG stehen für die in der Verfassung verankerte umfassenden Landesverteidigung. Das beinhaltet eine Bildungsoffensive, damit unsere Jugend positiv zu diesem Thema steht. Diese umfasst: Eine geistige (also Bildung), eine zivile (ähnlich des Teams für Österreich), eine wirtschaftliche (also Sicherung von Ressourcen Gas, Wasser, Öl,…) und natürlich eine militärische Landesverteidigung.
Weitere Punkte sind die Erstellung eines seriösen Budgets, eine aktive Heeresreform sowie eine Regionalisierung des Einkaufes, was einen Teil der wirtschaftlichen Landesverteidigung darstellt.

Für die MFG ist die österreichische Exekutive Garant für Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit. Um dieses hohe Gut erfolgreich sichern zu können, ist es jedoch unbedingt erforderlich, unsere Polizisten und Polizistinnen von artfremden Aufgaben zu entledigen. Ebenso wäre eine Evaluierung der Sonderheiten vorzunehmen. Dies würde mehr Ressourcen schaffen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken.

Land- und Forstwirtschaft
Die land- und forstwirtschaftlichen Familienbetriebe stärken und ausbauen

Land- und Forstwirtschaft sind einem starken Strukturwandel unterlegen. Mechanisierung und Digitalisierung bedingen in Abhängigkeit zu sinkenden Erzeugerpreisen einen wirtschaftlichen Einsatz und in Folge größere Strukturen. Diese wachsenden Strukturen ziehen Veränderungen nach sich, die den land- und forstwirtschaftlichen Familienbetrieb an die Grenze der Leistungsfähigkeit bringt und diese in andere Gesellschaftsformen zwingt.
Folglich gilt es den land- und forstwirtschaftlichen Familienbetrieb in seiner Form zu erhalten und zu stärken. Um dies zu erreichen, sollen Rahmenbedingungen geschaffen und ausgebaut werden.

Bewusster Umgang mit Lebensmittel

Der globale Handel begünstigt niedrige Preise, ein üppiges und über dem Bedarf liegendes Angebot. Uns Konsumenten verwehrt sich bei vielen Produkten die dahinter liegende Kette an Schritten, Anforderungen und Ressourcen die es bis zum Verzehr braucht. Wir sind daher gefordert, unser Bewusstsein zu erweitern und uns Gedanken über Herkunft und Entstehung unserer Lebensmittel zu machen.

Ressourcenschonende Nutzung von Grund und Boden

Grund und Boden sind begrenzte Güter und unsere Lebensgrundlage. Dementsprechend sollen und müssen wir diesen wertschätzen und achten! Bewirtschaftung und Verwendung sind uns daher ein Anliegen.

Medien & Medienkultur 
Leitung: Eva Schumacher

Objektive und wahrheitsgetreue Berichterstattung ist unter Einhaltung von Pressegesetzen und dem Berufsethos, möglich. Jeder Journalist hat Eigenverantwortung, die sich in unabhängigen Recherchen und seinen Schlussfolgerungen, zeigt. Medien und ihre Vertreter sollen vom Staat unabhängige Forschung betreiben, um sachliche Berichte zu verfassen, damit Journalismus seine Seriosität behält. Eine Medienlandschaft die der Verfassung entspricht, ist alleine der unzensierten Information für die Leser verpflichtet und der Wahrheit, sonst niemandem.

Migration und Integration
Leitung: Mag. DDr. Friedrich Kinzlbauer

Vorerst ist zwischen der legalen und der illegalen Migration zu unterscheiden. Derzeit steht Österreich vor der Herausforderung ungezügelter illegaler Migration. Die MFG bekennt sich zu einer menschlichen Asylpolitik, die jedoch dort ihre Schranken hat, wo dies einem alten Rechtsgrundsatz geschuldet ist, dass keinem Land mehr zugemutet werden kann, als es zu leisten im Stande ist. Österreich ist an seine Grenzen angelangt.

Österreich hat schon jetzt das Problem, dass Asylwerber in der Zeit ihres Asylverfahrens ohne jede Beschäftigung sind. Es ist daher gerade für diese Gruppe unerlässlich, eine geordnete Tagesstruktur, am sinnvollsten in Arbeit, zu schaffen. Die Asylwerber gehen einer sinnvollen Beschäftigung nach und können ihr Erlerntes, bei negativem Bescheid, in ihren Herkunftsländern verwerten. Sie können dort als wertvolle Arbeitskräfte in Wirtschaft und Tourismus eingesetzt werden. Somit leistet Österreich auch in dieser Hinsicht einen positiven Beitrag in der Entwicklungshilfe. Weiters erspart sich Österreich einen Großteil der Grundversorgungskosten sowie Krankenversicherungsbeiträge für die Asylwerber.

Österreich könnte künftig seiner Verantwortung in der europäischen Asylpolitik dahingehend gerecht werden, dass es im Zuge von sogenannten Resettlement Programmen Asylberechtigte (Fachkräfte) aus anderen EU-Staaten aufnimmt und diese sofort dem heimischen Arbeitsmarkt zuführt. Somit kann eine Steuerung für benötigte Arbeitskräfte in Mangelberufen vorgenommen werden, in denen inländische Kräfte nicht zur Verfügung stehen.

Das Argument anderer politischen Parteien, verstärkt Fachkräfte mittels Rot-Weiß-Rot Karte aus Entwicklungsländern nach Österreich zu holen, sieht die MFG mit gemischten Gefühlen. Es würde diesen Ländern wertvolle Arbeitskräfte entzogen, die gerade in diesen Gebieten für eine funktionierende Wirtschaft notwendig sind. Die Weiterentwicklung wäre dann, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse in diesen Ländern noch schlechter werden und somit die Migration weiterhin zunehmen würde. Somit würde genau das erreicht, das man versucht, zu bekämpfen.

Zum Thema Integration vertritt die MFG eine ganz klare Linie. Es ist ein Geben und Nehmen sowohl vom Aufzunehmenden als auch von der Aufnahmegesellschaft. Es ist ein Bemühen des Aufzunehmenden in Form von Erlernen der Sprache, Anerkennung der hiesigen Rechtsgemeinschaft, Akzeptanz der kulturellen Besonderheiten sowie Selbsterhaltungsfähigkeit.

Soziales, Arbeit, Pension, Gemeinwesen, Hilfe zur Selbsthilfe

Leitung: Mag. Luzia Domesle

Tierschutz & Tierwohl 
Leitung: Dr. Jutta Ziegler

Der Wert einer Gesellschaft wird daran gemessen, wie sie mit ihren Tieren umgeht.

Obwohl das österreichische Tierschutzgesetz eines der besten in Europa ist, sind viel Gesetze zahnlos und werden nicht umgesetzt. Auch die Massentierhaltung muss grundlegend hinterfragt werden.

Weiters bedarf es einer ethischen Neudefinition des Bewusstseins der Bauern und der Bevölkerung hinsichtlich artgerechter Tierhaltung.

Die MFG steht für eine tiergerechte Haltung, die es auch Nutztieren ermöglicht, ein artgerechtes Leben führen zu können.

Umwelt, Ökologie, Nachhaltigkeit & Biodiversität
Leitung: Marcus Danguillier Mag.Art. M.A.

Die Erde ist endlich

Wir Menschen nehmen mehr und mehr unsere Planeten in Beschlag, leben von ihm und auch auf seine Kosten. Ressourcen wie Erdöl und Erdgas erlauben uns ein angenehmes Leben und Schaffen, doch diese verändern freigesetzt unsere Umwelt und bringen unsere Ökologie aus dem Gleichgewicht. Wir sind aufgerufen, unser Bewusstsein zu bilden – und das auch in Bereichen, die uns bisher nicht betroffen haben sowie Zusammenhänge verstehen zu lernen.

Zukunft braucht Gegenwart und Vergangenheit

Im hier und jetzt, sprich der Gegenwart zu leben ist gut und auch unabdingbar, doch unser Dasein baucht Zukunft, wenn wir unser angenehmes Leben beibehalten wollen. Es braucht Verantwortung und Bewusstsein für unser Tun und Handeln. Es braucht den Blick auf das was ist, im Rückblick auf das was war und wohin uns die Zukunft führen wird. Wir sind aufgerufen, unser Bewusstsein mehr und mehr auf Nachhaltigkeit und Ökonomie auszurichten.

Alles ist mit allem verbunden

Wie komplex sind unsere Umwelt, unser Klima und unsere Ökologie gestrickt? Unwetter und Katastrophen nehmen zu, Ressourcen gehen zur Neige. Drehen wir an einem Rad, dreht sich ein anderes womöglich in eine andere Richtung. Wir optimieren, vereinfachen, erleichtern Prozesse und Abläufe, doch ist dies auch immer im Sinne derÖkologie und Biodiversität? Das eine machen wir gut und zerstören dabei das Andere. Wissen wir Bescheid wie sich dies unser tägliches Leben auswirkt? Wollen wir doch kritisch, objektiv, bewusstseinsbildend und konstruktiv sein.

Wirtschaft, Handel, E-Commerce & Konsum
Leitung: Günther Wagner

Der Handel ist der größte Arbeitgeber Österreichs. Über 1 Million Menschen sind als Arbeiter, Angestellte oder Selbständige im Handel tätig. Die größte Sparte ist der Lebensmittelhandel. Der Anteil des Einzelhandels am BIP beträgt rund 16%. Daher ist ein funktionierender und fairer Handel wichtig für eine prosperierende Gesellschaft und somit auch Grundlage für die Freiheit der Menschen. Der Handel leistet einen sehr großen Beitrag zur Gesamtsteuerleistung und auch zu den Sozialabgaben.

Aktuell bearbeitete Themen sind Öffnungszeiten, die nach aktuellem Ladenzeitgesetz 72 Stunden pro Woche betragen, sowie die Digitalisierung.

Wissenschaft, Forschung & Wissenschaftskultur
Leitung: Univ. Prof. Dr. Jesper Larsson Träff 

Nur eine freie, unabhängige und transparente Forschung und Wissenschaft – politisch wie finanziell – kann einen konstruktiven Beitrag zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung sowie der vielseitigen-, umfassenden- und kritischen Ausleuchtung und Durchdringung wichtiger, uns aller betreffender Fragen und Problemen, leisten.

Die MFG setzt sich für die Schaffung einer solchen Grundlage ein, unter anderem durch eine ausreichende, nicht politisch gebundene Finanzierung von Universitäten und anderen Forschungs- und Lehrinstitutionen, sowie eine Abkehr von direkt oder indirekt- durch öffentliche oder private Drittmittel gelenkter Forschung und Wissenschaft. Zur Wissenschaft und Forschung gehören Transparenz und die Bereitschaft, sich immer für die öffentliche Diskussion zu öffnen und sich dieser sachlich zu stellen. Die MFG bekennt sich zu einer solchen Wissenschaftskultur.

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