So leiden Gastronomie und Freizeitindustrie unter den dauernden Lockdowns

von | 7. Apr. 2021 | Innenpolitik

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Immer mehr Studien der realen Verhältnisse weisen nach, dass Lockdowns, Masken und andere drakonische Einschränkungen keinen Einfluss auf Erkrankungen und Todesfälle hatten. Und wenn sie hatten, dann in die Richtung, dass die Länder ohne Einschränkungen besser abschneiden. Kann sich mittlerweile jeder am Vergleich mit Ländern wie Schweden oder in den USA zum Beispiel bei den beiden Dakotas oder Florida und Kalifornien ansehen.

Das sind reale Studien, wie die, die über die ich eben berichtet habe. Ganz im Gegensatz dazu kamen die Modellierer mit ihren Vorhersagen auf Ergebnisse, die um Faktor 100 oder mehr falsch waren, laut John Ioannidis sogar „astronomisch falsch“. Wundert auch nicht, sieht man sich die schon völlig lächerlichen Ergüsse der Modellierer im Covid-Prognose-Konsortium an.

Mich hat interessiert, wie viele Menschen in Österreich von den Maßnahmen zumindest direkt betroffen sind – indirekt mit Ehepartnern, Kindern und anderen abhängigen Personen sind es natürlich erheblich mehr. Besonders betroffen ist die Sparte „Tourismus und Freizeitwirtschaft“ mit der Gastronomie als größten und Hotellerie als zweitgrößten Bereich.

Hier die Daten laut WKO zunächst für die Gastronomie:

Es handelt sich dabei um 32.790 Betriebe mit 160.098 Mitarbeitern und Umsatzerlösen von 10,7 Milliarden Euro. Nicht dabei sind da die ebenfalls nicht ganz unwesentlichen Heurigenbetriebe und Buschenschanken.

Und hier die Daten der Hotellerie:

Wir sehen 13.911 Unternehmen mit 106.728 Mitarbeitern und einen Umsatz von 10,8 Milliarden Euro.

Rechnen wir hoch auf die gesamte Sparte von Tourismus und Freizeitwirtschaft, so kommen wir auf etwa 61.900 Betriebe mit 356.000 Mitarbeitern und 26,75 Milliarden Jahresumsatz.

Rechnet man noch pro Betrieb 2 mittätige Personen auf der Eigentümerseite so sind in der gesamten Sparte etwa 480.000 Menschen seit rund einem halben Jahr praktisch ohne Beschäftigung und ohne Einkommen außer staatlichen Almosen für Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Insgesamt hängen mit Familienmitgliedern wahrscheinlich 1 Million oder sogar noch etwas mehr Menschen davon ab.

Im Vergleich dazu waren in Schweden, Belarus, Florida und einer Reihe anderer Staaten diese Unternehmen in vollen Betrieb und die Menschen hatten Arbeit.

Indirekt betroffen sind natürlich noch eine ganze Reihe weiterer Branchen wie Beförderungs- und Taxibetriebe. Ein Unternehmen das Fahrten zum Flughafen und im Tourismus anbietet, musste seinen Fuhrpark von 30 auf 3 Fahrzeuge reduzieren und die Belegschaft entsprechend verkleinern.

Das Schlimmste kommt noch

Dabei haben wir eindeutig das Schlimmste noch vor uns. Viele Betriebe werden das Ausbleiben von Förderungen in der Anlaufphase nicht überleben. Funktioniert diese so, dass schlagartig alles geöffnet wird und ohne Einschränkungen, dann wird es möglicherweise nur einen moderateren Prozentsatz treffen.

Wird die Öffnung aber mit Auflagen verbunden, kann es durchaus zu massenhaften Konkursen kommen. Solche schädlichen Auflagen wären etwa die Erlaubnis für die Gastronomie nur im Freien bedienen zu dürfen, oder den Besuch von Tests abhängig zu machen. In anderen Bereichen als der Gastronomie wären Vorschriften zum Tragen von gesundheitsschädlichen FFP2-Masken ziemlich tödlich. Wir wissen aus den sogenannten personennahen Dienstleistungen wie Friseure oder Massage, dass die Frequenz auf ein Fünftel bis ein Drittel in den Keller gefallen ist und damit auch die Umsätze.

Agiert die Regierung unter der Beratung ihrer „Experten“ und Modellierer weiterhin so menschenverachtend, dann ist für heuer noch mit dem größten Kahlschlag und der massivsten Konkurswelle zu rechnen, die die Branche je erlebt hat.

Angst, Hoffnungslosigkeit, Suizide und Demokratieabbau

Entsprechend schlecht ist auch die Stimmung, wie Unternehmensberater und Psychologen berichten. Die Angst nimmt laufend zu, die Hoffnungslosigkeit wächst ob der Rücksichtslosigkeit der Politiker. Gedanken an Suizide häufen sich und werden auch immer mehr ausgeführt. Dazu kommt, dass Unternehmer verlangen, dass ihre Mitarbeiter sich impfen lassen. Dann entstehen oft ausweglose Situationen wie im Fall der Frau, der ein Arzt wegen eines durch Vorerkrankungen bestehenden hohen Todesrisikos dringend von der Impfung abrät. Aber die Politiker sind zufrieden und die Pharmaindustrie verdient an den gefährlichen und in 95% der Fälle völlig überflüssigen Impfungen.

Dazu kommen die massiven Eingriffe in die Grundrechte und die Aushöhlung der Demokratie, wie Amnesty International im eben veröffentlichten Jahresbericht 2020 kritisiert. Die Pandemie hat die Verlogenheit, den Egoismus und den Betrug unter den Machthabenden verstärkt. So lautet das ernüchternde Fazit von Amnesty International . In Österreich sieht Amnesty „weitreichende und zum Teil problematische Eingriffe in die Menschenrechte“. Genannt wurden vor allem die Corona-„Schutzmaßnahmen“. So kritisiert Amnesty etwa „unnötige und unverhältnismäßige“ Einschränkungen von Versammlungen, obwohl die Veranstalter entsprechende Vorkehrungen zum Schutz der Gesundheit getroffen hätten, und „überschießende Ausgangsregelungen, die gesetzlich nicht gedeckt waren“. Für die Maßnahmen wird ein Ablaufdatum gefordert, damit auch Unternehmen endlich etwas planen können.

Bild von RitaE auf Pixabay

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