Omikron im Anmarsch: Die „perfekte Welle“ für Panikmache zum „Fest der Liebe“

von | 29. Dez. 2021 | Gesundheitspolitik, Innenpolitik

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Das gefährlichste an neuer Mutante ist Reaktion von Politik und „Experten“

„Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach.“ So der Refrain eines Chartstürmers der deutschen Band „Juli“ aus dem Jahre 2004. Jetzt, 17 Jahre später, scheint der Song aber nach wie vor in den Köpfen von heimischer Politik und deren Panikorchester, auch „Experten“ genannt, viral zu gehen. Die jüngst annoncierten, zeitlich begrenzten Lockerungen für alle (also auch Nicht-Studienteilnehmer) für Weihnachten und Silvester sind nämlich schon wieder mal passé. Laut Vizekanzler Werner Kogler ist 2021 „leider nicht das Jahr für Silvesterpartys“, während sein grüner Kollege und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein mahnt, doch bitteschön „auf Sicht zu fahren“.

Grund der Aufregung: Omikron, der mittlerweile fünfte Stern am schier endlosen „Wellen-Himmel“. Eine Welle von offensichtlich enormer Durchschlagskraft, die selbst Österreichs kritische Infrastruktur gefährden könnte … wie Herbert Sauregg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, blumig zu umschreiben weiß: „Wir stehen vor einer Versorgungskrise und die Bevölkerung kann sich nur wenige Tage selbst versorgen. (…) Signale für solche Engpässe werden von der Politik aber gemieden. Dort ist man vor allem an guter Stimmung zu den Feiertagen interessiert. Da passt das Bild von Millionen, die vielleicht daheim hungern müssen, schlecht dazu.“

WIEN – Saureggs Motivation, die Apokalypse für Jänner 2022 herbeizureden? Ein Omikron-Strategiepapier des 19-köpfigen deutschen Expertenrats unter Federführung von Christian Drosten, dem „Superstar“ der deutschsprachigen Virologie. Drosten schaffte schließlich, was vor ihm kein Virologe auch nur zu träumen gewagt hätte: Die Leser des deutschen „Playboy“ wählten ihn zum „Mann des Jahres“ … und das sogar zweimal hintereinander. Na ja, jede Zeit hat die Helden, die sie sich verdient …

Zurück zum Strategiepapier: Was steht da denn drin? Das hier:

„Die bisher nie dagewesene Verbreitungsgeschwindigkeit mit Omikron-Verdopplungszeiten von etwa zwei bis drei Tagen gibt Hinweise darauf, dass auch Geimpfte und Genesene stärker in das Infektionsgeschehen eingebunden sind. Das könnte dazu führen, dass ein relevanter Teil der Bevölkerung zeitgleich erkrankt und/oder in Quarantäne ist. Durch die explosionsartige Verbreitung könnte die gesamte Infrastruktur des Landes extrem belastet werden. Neben dem schon überlasteten Gesundheitssystem wären dann auch Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Telekommunikation, Strom- und Wasserversorgung sowie die entsprechende Logistik in Gefahr.“

Und wenn „Superstar“ Drosten orakelt, springen dessen Weisheiten rasend schnell auf andere über. Etwa auf Sauregg. Oder Peter Klimek, Österreichs omnipräsentesten Komplexitätsforscher. Dessen Omikron-Analyse im Gespräch mit dem Ö1 Mittagsjournal: „Wenn die Welle kommt, müssen wir hier fast von einer Wand sprechen, die auf uns zukommt. Wenn wir in diese Welle reingehen, dann ist sie da, dann können wir das auch nicht weiter hinauszögern.“

Dazu passend die Aussage der Genfer Virologin Isabella Eckerle: „Es kommt keine Welle, sondern eine Omikron-Wand auf uns zu.“ Statements aufgrund echter wissenschaftlicher Forschungsergebnisse oder doch bloß echter Absprachen? Die Ähnlichkeit des sprachlichen Duktus stimmt nachdenklich …

Was wissen wir aktuell aber wirklich über Omikron? Noch zu wenig, wie wir unentwegt zu hören kriegen. Eigenartig nur, dass man, obwohl man nix weiß, dennoch weiß, dass der Booster besser schützt als die beiden „Einstiegs-Pikse“. Ebenfalls eigenartig: Biontech-Chef Ugur Sahin weiß, obwohl auch er noch nix weiß, dass Omikron nach einem brandneuen Injektionsserum verlangt und drei Dosen nicht reichen werden, um das „Fünfte Welle-Unheil“ zu stoppen.

Dank ECDC, der Europäischen Gesundheitsbehörde, wissen wir aber zumindest über den Oslo-Ausbruch bestens Bescheid.

Der trug sich nämlich folgendermaßen zu:
Am 26. November 2021 fanden sich 117 Personen zu einer Weihnachtsfeier im norwegischen Oslo ein. Fast alle Teilnehmer waren vollständig geimpft (im Durchschnitt lag die letzte Impfung 79 Tage zurück) – und alle waren zusätzlich getestet. Alle natürlich negativ.

Das Problem: Einer der Gäste war erst zwei Tage vor der Feier aus Südafrika zurückgekehrt – und schleppte so die Omikron-Variante unbemerkt ein.

Die Folge: 81 Omikron-Infektionen, wobei 98 Prozent von ihnen vollständig geimpft und wie erwähnt alle negativ getestet waren.

Welche Symptome auftraten? Tine Ravlo, Ärztin für Infektionskrankheiten in Oslo, klärt auf: „Sie hatten Symptome wie Fieber, Husten, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Müdigkeit, aber keiner von ihnen ist schwer erkrankt – und keiner von ihnen wurde im Krankenhaus behandelt.“

Also typische Symptome einer Grippe. Einer war symptomlos.

Frode Forland, der staatliche Epidemiologe Norwegens, stößt ins selbe Horn:

„Eine positive Nachricht, da es deutlich zeigt, dass die Variante sowohl sehr mild als auch sehr übertragbar ist. Das ist das beste Szenario, das wir haben können. Dass es milder wird, dass die meisten Menschen sich anstecken – und dass sie so eine natürliche Immunität bekommen.“

Forland weiter:

„Es könnte sein, dass sich das Virus inzwischen so oft repliziert und mutiert hat, dass dies aus Sicht des Virus die optimale Position ist, um sich weit zu verbreiten und die Wirte nicht zu töten. Das haben wir auch schon bei anderen Krankheiten gesehen. Und dann geht es natürlich in eine endemische Phase über.“

Dazu würde passen, dass es bei dem Ausbruch in Oslo keinen einzigen Krankenhausaufenthalt gab.

Deckt sich im Übrigen mit Aussagen von Richard Friedland, Geschäftsführer von Netcare Ltd., dem größten privaten Gesundheitsnetzwerk Südafrikas. Friedland geht sogar noch einen Schritt weiter und sieht bereits das Ende der Pandemie:

„Omikron ist zwar hoch ansteckend, aber extrem mild – und verursacht deshalb keine schweren Krankheiten. Ich glaube also, dass es hier einen Silberstreif am Horizont gibt und dass dies das Ende von Covid-19 bedeuten könnte.“

Warum dann die Panikmache? NUR wenn Österreich alle Omikron-Fälle konsequent in Quarantäne und/oder ins Krankenhaus schickt, droht der Zusammenbruch der kritischen Infrastruktur. Aber NUR dann! Und dieser Gefahr haben wir uns in der Vergangenheit bei jeder beliebigen Erkältungswelle ebenfalls ausgesetztohne irgendwelche Maßnahmen. Die aktuellen Ankündigungen der Politik sind gesundheitspolitisch somit mehr wahnsinnig denn notwendig – und schmeckt zudem verdächtig nach Inszenierung.

Nach Inszenierung eines weiteren Kapitels auf der Bühne des endlosen Pandemie-Theaters, das den Regierenden Macht in die Hände spült, um mal so richtig nachhaltig auf Menschen-, Freiheits- und Grundrechte pfeifen zu können.

Das Beispiel Oslo zeigt eindrücklich, dass sowohl die Tests als auch die Corona-Impfung vollkommen wirkungslos sind. An dieser Tatsache ändert auch die endlose Wiederholung durch Experten und Politiker nichts.

In diesem Kontext passt die Aussage des Mainzer Mediziners Peter Galle im Gespräch mit der Deutschen Presseagentur:
„Nach Omikron wird es noch Omega und viele weitere Varianten geben. Das wird eine Dauerbeschäftigung in den nächsten Jahren.“

Mit anderen Worten, die Pandemie ist erst beendet, wenn sie abgewählt wird.

Das geht nur mit MFG – Menschen Freiheit Grundrechte! Wir stehen für die unverzügliche Wiederherstellung von Demokratie und Rechtsstaat und fordern einmal mehr das Aus für alle die Freiheit und Grundrechte einschränkenden Maßnahmen. Nicht irgendwann, sondern SOFORT!

Rückfragen & Kontakt:
MFG – Menschen Freiheit Grundrechte
Presseabteilung
Tel.: 0660 63 16 224
presse@mfg-oe.at

Literatur:
Brandal et al. Outbreak caused by the SARS-CoV-2 Omicron variant in Norway, November to
December 2021. Euro Surveill. 2021;26(50):pii=2101147.
https://www.eurosurveillance.org/docserver/fulltext/eurosurveillance/26/50/eurosurv-26-50-2.pdf?
expires=1640444776&id=id&accname=guest&checksum=A54F3B3AC1BC4F946A3EA55F50183
AF3

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