Öffnung zur endgültigen Zerstörung der Wirtschaft – oder vernünftig

von | 18. Apr. 2021 | Europapolitik, Innenpolitik

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Die alljährliche Infektionswelle läuft auch heuer im April wieder aus. Selbst mit permanenter täglicher Testung in Schulen und Betrieben gelingt es kaum noch  die „Inzidenzen“ hoch zu halten. Öffnungen werden also unvermeidlich. Nach all den verrückten Maßnahmen ist leider auch dabei Vernunft von den Politikern, Virologen, Mathematikern und Modellierern nicht zu erwarten, sondern vielmehr nochmals möglichst die Zerstörung von Klein- und Mittelbetrieben.

Regelrecht erschreckend sind die Ergebnisse der „Öffnung“ in München. Im Merkur findet sich ein Bericht über die ersten Erfahrungen über das was man sich in den weltfremden Münchner Amtsstuben ausgedacht hat. Im Teaser ist die Situation perfekt zusammengefasst:

„Schlangen vor den Teststellen, aber gähnende Leere in den Läden: Seit Mittwoch dürfen Kunden in München nur mit negativem Testergebnis einkaufen. Die Bilanz ist ernüchternd.“

Wie Umfragen in den am meisten betroffenen Branchen Gastronomie und Freizeitindustrie, körpernahe Dienstleistungen und Handel mit Mode und Freizeitartikel ergeben haben, herrschen Angst, Depression und suizidale Gedanken bei den Unternehmern der Klein- und Mittelbetriebe. Über all dort wo Testpflicht herrscht, sind Frequenz und Umsatz auf 5 bis 30% gegenüber 2019 zurück gegangen.

Und das hat der Merkur in München erfahren:

„Auch Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern ist unzufrieden. „Die Lage ist dramatisch“, sagt er. „Wir haben mit dem Schlimmsten gerechnet, aber die Befürchtungen sind noch übertroffen worden.“ Die Stimmung unter den Händlern sei ein Mix aus Verärgerung, Wut und Frustration. Aus anderen Städten wisse man, dass die Passantenzahlen mit Testpflicht im Vergleich zu einem normalen Einkaufstag um 80 bis 90 Prozent einbrechen.“

Ich gestehe, auch ich habe völlig auf Lieferung an die Eingangstür umgestellt, seitdem zur Förderung bestimmter befreundeter Betriebe FFP2 Masken vorgeschrieben sind. Selbst Lebensmittel und Medikamente bestelle ich online und lasse sie mir liefern. Postler und Chauffeure berichten unisono, dass ihr Arbeitsaufwand enorm gestiegen ist. Bestellungen bei den Lebensmittelketten haben derzeit etwa 3 bis 4 Tage Lieferzeit. Mit etwas Vorplanung ist das aber ganz leicht machbar.

Die Frage ist, ob eine Rückkehr der Kunden in die Läden noch zu erwarten ist. Die Lieferung an die Haus- oder Wohnungstür bietet sicher Vorteile. Es kursieren Schätzungen, dass mindestens 25% der betroffenen Unternehmen verschwinden werden, die meisten wohl durch Konkurs. Dass sich die Arbeitsplätze woanders hin verlegen lassen, ist nur bei einem kleinen Teil zu erwarten. Einen eher apokalyptischen Ausblick, was passieren wird gibt Ernst Wolff hier. Die Art und Weise wie die „Öffnung“ jetzt betrieben wird, ist lediglich ein Brandbeschleuniger für die Vernichtung von Arbeitsplätzen.

Vorbilder für vernünftiges Vorgehen werden ignoriert

Es gibt reale Vorbilder, die zeigen, dass alles was sich Virologen und Modellierer ausgedacht haben oder prognostizieren blanker Unsinn ist. Schweden ist offen ohne Masken und die epidemiologischen Entwicklungen gleichen den unseren aufs Haar. In den USA haben 22 Bundesstaaten alle Maßnahmen abgeschafft und stehen gleich oder meist sogar besser da als die mit strikten Maßnahmen.

Das sind reale Daten und Beweise, dass all die bei uns noch immer verordneten Maßnahmen genau gar nichts bringen. Die Vorhersagen der Modellierer im Covid-Prognose-Konsortium sind kompletter Unsinn, dienen aber der Politik zu Rechtfertigung ihrer Maßnahmen.

Aber sehen wir uns einfach reale Bilder aus den USA an. Zunächst Florida:

Wir sehen in Florida sogar, dass die Übersterblichkeit um 52% zurückgegangen ist, seit im September 2020 Maskenpflicht und alle Corona Maßnahmen ersatzlos gestrichen worden sind:

Hier ein Beispiel von Restaurants in Texas:

Und hier eine Sportveranstaltung in Mississippi:

Nochmal: Die US-Bundestaaten, die entweder nie Maskenpflicht, Lockdowns und andere strikte Maßnahmen haben oder sich ein den letzten Wochen und Monaten aufgehoben haben, stehen mindestens gleich gut, meist sogar besser da, als die anderen.

Bild von Alterio Felines auf Pixabay

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