Vorwort
Liebe MFG-Freunde aus der Steiermark,
unser Stammtisch erfreut sich großer Beliebtheit und bietet regelmäßig Raum für spannende politische Diskussionen sowie den Austausch über Fakten, Theorien und aktuelle Ereignisse.
Mit einer neuen Kategorie in unserem Newsletter möchten wir euch künftig daran teilhaben lassen. Hier findet ihr Denkanstöße – zur eigenen Meinungsbildung, zur weiteren Recherche oder als Gesprächsgrundlage für Diskussionen.
Wenn Sie mehr über die Aktivitäten und Standpunkte der MFG zum Thema Sky Shield und österreichische Neutralität erfahren möchten, besuchen Sie gerne unsere Homepage, unsere Social-Media-Kanäle sowie unseren YouTube-Kanal. Dort finden Sie weiterführende Informationen, Interviews und Hintergrundberichte.
Wir hoffen, dass Ihnen der Beitrag gefallen hat – und vielleicht Ihre Neugier geweckt wurde, selbst intensiver zu recherchieren, unseren nächsten Stammtisch am 30. September zu besuchen oder uns sogar einen eigenen Leserbrief zu einem Ihrer Herzensthemen zu senden.
Herzliche Grüße
Ihr MFG-Steiermark-Team
WHO greift aktiv in die Steuerpolitik der Mitgliedsstaaten ein – Israel lehnt die IGV und den Pandemievertrag ab
Die WHO hat mit einer neuen Initiative, der „3 von 35“, zum ersten Mal in ihrer Geschichte den Versuch gestartet, in die Steuerpolitik der Mitgliedsstaaten einzugreifen.
Die Initiative empfiehlt den einzelnen Mitgliedsstaaten die Steuern auf Tabakerzeugnisse, alkoholische Getränke sowie stark zuckerhältige Lebensmittel zu erhöhen und die Mehreinnahmen je zur Hälfte in die nationalen Gesundheitsbudgets sowie in Entwicklungshilfeprojekte zu investieren.
Wir wissen ja nun zur Genüge, wie unsere Regierungen mit den „Empfehlungen“ der WHO umgehen. Gleichzeitig kommen auch praktischerweise Vorschläge, wie mit dem Anteil für die nationalen Gesundheitsbudgets umzugehen ist. Untermalt werden diese Empfehlungen mit Phantasie-Summen, von bis zu einer Billiarde (=1000 Billionen) Dollar weltweit an Mehreinnahmen für die Staaten.
Es gibt aber keine Vorschläge zur aktiven Gesundheitsvorsorge, Krankheitsprävention oder gar der seelischen Gesundheit. Ein ganzheitlicher medizinischer Ansatz fehlt überhaupt. Das bisherige System aus Krankheitsverwaltung, Abhängigkeiten von Arzneimitteln und Maschinen-Reparatur-Medizin soll massiv mit Geld unterfüttert werden.
Besonders interessant ist, wenn man am Ende des Artikels die Liste der WHO-Partner für diese Initiative betrachtet. Dort finden sich so illustre Institutionen wie die Weltbank, die Bloomberg-Philantropen, die Johns-Hopkins-Bloomberg School of Public Health und die OECD. Natürlich ist keine dieser Institutionen, die uns noch höhere Steuern verschreiben wollen, in irgend einer Form demokratisch legitimiert bzw. gewählt. Trotzdem schwingen sie sich zusammen mit der WHO zu „supranationalen Steuer-Ratgebern für Regierungen“ auf, der Begriff „Steuer-Berater“ wäre in diesem Zusammenhang eine Beleidigung eines ganzen Berufsstandes.
Hier der Link von der WHO-Seite: WHO launches bold push to raise health taxes and save millions of lives
Auch hier wird wieder die Rettung von Millionen von Leben weltweit versprochen, wenn man nur brav den „Empfehlungen“ der WHO folgt.
Gleichzeitig gab es aber auch einen Rückschlag für die Möchtegern-Weltregierung, Israel hat fristgerecht Einspruch gegen die IGV eingelegt. Die Regierung unter Benjamin Netanyahu hat trotz des anhaltenden Nahost-Kriegs Zeit gefunden, die Folgen der IGV durchzudenken – und nun abgelehnt. Zu groß sei der Eingriff in die Souveränität des Staates Israel. Gesundheitsminister Uriel Busso lehnte im gleichen Statement auch gleich den internationalen Pandemievertrag ab – und wurde von der Jerusalem Post dafür gefeiert. „….Diese Entscheidung wird sich positiv auf uns alle auswirken. Es handelt sich um ein diktatorisches Abkommen, das der Organisation auf Kosten des Staates Israel Macht überträgt. Wir würden durch dieses Abkommen nichts gewinnen, sondern nur verlieren. Dies ist ein historisches Ereignis. Die Entscheidung des Gesundheitsministers hat Israel aus einer Notlage gerettet. Dieser Tag ist ein großer Tag für Demokratie, Unabhängigkeit und Freiheit“ (Zitat aus der Jerusalem Post).
Man könnte unserer Gesundheitsministerin Schumann auch ein klein wenig des Muts und Anstands wünschen, den ihr israelischer Amtskollege Busso gezeigt hat.
Die Frist zum Einspruch gegen die IGV läuft noch bis 19. Juli, man darf gespannt bleiben, ob noch weitere Staaten die IGV ablehnen.
– Harry