Irren ist menschlich, aber im Irrtum zu verharren ist diabolisch

von | 14. Dez. 2022 | Allgemein, Gesundheitspolitik | 1 Kommentar

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„Errare humanum est, sed in errare perservare diabolicum“, „Irren ist menschlich, aber im Irrtum zu verharren [ist] diabolisch.“

In dieser Form wurde das Zitat u.a. bereits 2015 als Aufhänger gebraucht, um über Fehlerkultur in der Medizin zu diskutieren.

Auch in anderen Bereichen wurde Einiges durcheinander, um nicht zu sagen: über den Haufen geworfen. Vor Corona bedurfte es eines Attests, um nachzuweisen, dass man das regelmäßige Tragen von Masken vertrug.
Nach Corona wurden alle Menschen ab dem Schulkindalter zum Maskentragen verdonnert und benötigten ärztliche Atteste, wenn sie sich diesem Zwang, aus gesundheitlichen Gründen, entziehen wollten.
Vor Corona galt ein symptomloser Mensch als gesund, nach Corona dagegen, sofern ungetestet, als potentiell tödliches Gesundheitsrisiko für andere. Die Regeln zur Zulassung und Kontrolle von Arzneimitteln, die vor Corona noch galten, wurden nach Corona über den Haufen geworfen.

Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen: Polizei, Justiz und Behörden, die sich vor Corona eigentlich noch zur Verhältnismäßigkeit verpflichtet sahen, pfiffen, angesichts der „Pandemie“ auf eben diese und auch die Medien, in ihrer ureigensten Aufgabe, die Bevölkerung umfassend zu informieren, haben sträflich versagt.

Nimmt man all dies zusammen, wird schnell klar: Corona stellt eine Zäsur dar, wie es sie in der menschlichen Geschichte wohl noch nie gegeben hat – und wir beginnen erst langsam zu realisieren, was das heißt.
Aktuell erleben wir eine sehr surreale Situation. Die schlimmste „Pandemie“ aller Zeiten scheint vorbei – aber nicht ganz. Die fatalen Schäden der Coronapolitik und der vielen anderen menschengemachten Krisen unserer Zeit, beginnen, sich abzuzeichnen – aber noch nicht so umfassend, dass sie von einem Großteil der Bevölkerung wahrgenommen würden.

Ausgerechnet in dieser Situation beginnen diejenigen, die am lautesten schweigen sollten, von Vergebung zu sprechen, diese sogar regelrecht einzufordern. Schließlich könne sich jeder einmal irren, und überhaupt: Ist Irren nicht menschlich?
Was diese Damen und Herren vergessen, ist zweierlei: Ein Versöhnungsprozess kann nur dann wirklich stattfinden, wenn die, die an anderen schuldig geworden sind, diese um Vergebung bitten.

Hinzu kommt, dass viele vergessen zu haben scheinen (oder gerne vergessen haben möchten), dass sie in den vergangenen Jahren ein Verhalten an den Tag legten, dass mit einem einfachen Irren nicht zu rechtfertigen ist. Es ist z.B. eine Sache, eine genexperimentelle Injektion zu bewerben, aber eine ganz andere, die Menschen zu diffamieren und auszugrenzen, die sich gegen diese Spritze entscheiden.

Je mehr die Schäden der Coronapolitik (und anderer Krisen) ins öffentliche Bewusstsein rücken, desto weniger wird die Bevölkerung bereit sein, zu verzeihen.

Wir werden nicht vergessen – was uns und unseren Kindern angetan wurde.
#wirwerdennichtvergessen

MFG Menschen Freiheit Grundrechte – unser Land braucht eine Kurskorrektur

https://tkp.at/2022/12/04/ueber-das-irren-bei-corona-und-vergeben-von-autoritaerem-verhalten/

1 Kommentar

  1. IGB

    Errare humanum est, sed in errare perservare diabolicum.

    So wird es zwar immer zitiert (falls der letzte Teil nicht weggelassen wird). Es muss aber heißen: sed in ERRORE perservare diabolicum.

    Der Ausdruck «in errare» ist im Lateinischen nicht möglich.

    (Das habe ich von einem Altphilologen gelernt, obowhl es eigentlich jedem, der Latein gelernt hat, auffallen müsste.)

    Darf ich ich wieder einmal darauf hinweisen, dass eine hellgraue Schrift auf weißem Grund genauso schlecht zu lesen ist wie eine schwarze auf dunkelblauem Grund – oder umgekehrt, wie es früher manchmal vorkam.

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1 Kommentar

  1. IGB

    Errare humanum est, sed in errare perservare diabolicum.

    So wird es zwar immer zitiert (falls der letzte Teil nicht weggelassen wird). Es muss aber heißen: sed in ERRORE perservare diabolicum.

    Der Ausdruck «in errare» ist im Lateinischen nicht möglich.

    (Das habe ich von einem Altphilologen gelernt, obowhl es eigentlich jedem, der Latein gelernt hat, auffallen müsste.)

    Darf ich ich wieder einmal darauf hinweisen, dass eine hellgraue Schrift auf weißem Grund genauso schlecht zu lesen ist wie eine schwarze auf dunkelblauem Grund – oder umgekehrt, wie es früher manchmal vorkam.

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