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💧 Stell dir vor, du drehst morgen früh den Wasserhahn auf und richtest deinem Kind ein Glas Wasser her. Im Vertrauen darauf, dass es sauber und sicher ist.
Genau um dieses Vertrauen machen sich die Menschen in Weibern, Aistersheim, Rottenbach und Hofkirchen gerade Sorgen. Denn dort ist eine neue Baurestmassendeponie geplant. Also eine Mülldeponie für Bauschutt, auf der unter anderem auch Asbest und Mineralwolle gelagert werden.
⚠️ Was auf die Region zukommen würde:
🔹 rund 3 Hektar Wald werden gerodet
🔹 ein bis zu 20 Meter hoher Erdwall wird aufgeschüttet
🔹 bis zu 8.000 LKW-Fahrten pro Jahr, vorbei an Schulwegen, Kindergärten und Ortszentren
🔹 Betrieb Montag bis Freitag von 6 bis 22 Uhr und Samstag von 7 bis 19 Uhr
🔹 Voruntersuchungen weisen auf eine mögliche Gefährdung der Wasserversorgung Richtung Hofkirchen hin
❓ Und braucht es diese Deponie überhaupt? Laut Landesabfallwirtschaftsplan gibt es in Oberösterreich genug Platz: 7 Bauschuttdeponien sind in Betrieb, 3 weitere bereits genehmigt, mit rund 21 Millionen Kubikmetern Restkapazität. Für die nächsten 10 Jahre ist kein Engpass zu erwarten. Österreich hat zuletzt sogar Bauschutt importiert.
LAbg. Joachim Aigner (MFG) war selbst vor Ort, hat mit den Betroffenen gesprochen und bringt ihre Fragen in den Oberösterreichischen Landtag: Wie wird verhindert, dass Asbest beim Anliefern oder bei starkem Wind freigesetzt wird? Wer kontrolliert das? Und was passiert mit dem Grundwasser bei Starkregen?
📌 Was wir fordern: ✅ neue Deponien nur, wenn ein zusätzlicher Bedarf nachgewiesen ist ✅ die betroffenen Gemeinden müssen mitreden dürfen Die MFG hat den Antrag mitunterzeichnet. Unternehmerische Freiheit ist uns wichtig. Aber genauso wichtig sind die Gesundheit, das Eigentum und die Freiheit der Menschen vor Ort.
🙏 Danke an alle aus der Region, die sich so engagiert für ihre Heimat einsetzen.
