https://www.youtube.com/watch?v=1XcgKb-qKI8
🛒 In 44 % aller oberösterreichischen Gemeinden gibt es kein Lebensmittelgeschäft mehr. Tendenz steigend. Österreichweit leben rund 420.000 Menschen in Gemeinden ohne Nahversorger. Besonders hart trifft es kleine Orte. Der Grund: Es fehlt Personal und die hohen Personalkosten machen kleine Geschäfte oft unwirtschaftlich. Die Folge: Für jeden Liter Milch muss man in die Stadt fahren.
💡 Dabei gibt es längst eine Lösung: Immer mehr Geschäfte setzen auf Selbstbedienung. Tagsüber ist Personal da, am Abend, in der Nacht oder am Sonntag kauft man selbst ein und zahlt digital. Sogenannte Hybridläden oder reine Selbstbedienungsläden.
⚠️ Das Problem: Das Gesetz hinkt hinterher. Nach dem Öffnungszeitengesetz dürfen auch Läden ohne Personal nicht rund um die Uhr offen haben. Der Verwaltungsgerichtshof hat 2025 klargestellt, dass sie nicht wie Automaten behandelt werden. Obwohl kein einziger Mitarbeiter arbeitet, müssen sie also zusperren. LAbg. Joachim Aigner (MFG) bringt es im Oberösterreichischen Landtag auf den Punkt: Nahversorgung ist mehr als Einkaufen. Sie bedeutet kurze Wege, Arbeitsplätze in der Region und ein lebendiges Gemeindeleben.
📌 Was wir fordern:
✅ Selbstbedienungs- und Hybridläden dürfen in den Zeiten ohne Personal auch abends, nachts sowie an Sonn- und Feiertagen offen haben
✅ die Schutzbestimmungen für Angestellte bleiben unverändert
✅ keine neuen Förderungen, sondern endlich zeitgemäße Regeln
👉 Das steht übrigens schon längst im Regierungsprogramm des Bundes. Passiert ist bisher nichts. Mit unserem Antrag erinnern wir die Regierung daran.
