Wirtschaftskrise und Kriegsgefahr im Gefolge der Corona Maßnahmen

von | 18. Apr. 2021 | Europapolitik

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Die Zahl der durch Lockdowns und anderen Maßnahmen geschädigten Branchen, Unternehmen und Menschen nimmt rapide zu. Arbeitsplätze sind bedroht wie nie zuvor, die Wirtschaft wurde in vielen Ländern regelrecht an die Wand gefahren. Betroffen sind vor allem Klein- und Mittelbetriebe, die noch immer das Rückgrat der Wirtschaft ausmachen.

Wir habe hier über den Zustand der am stärksten betroffenen Branchen in Österreich berichtet. In Gastronomie und Freizeitindustrie sind rund eine Million Menschen direkt oder indirekt betroffen. In der Branche herrschen Angst und Hoffnungslosigkeit. Die Aussagen und Drohungen des designierten Gesundheitsministers – „Lockdown oder Impfung“ – tragen da sicher nicht zur Besserung der Stimmung bei.

Die Branchen der körpernahen Dienstleistungen mit besonders viel Klein- und Kleinstbetrieben sowie der Handel mit Mode und Freizeitartikeln leiden ebenso seit mittlerweile mehr als einem halben Jahr an wechselnden Einschränkungen und der völligen Planlosigkeit der Regierung.

Die deutsche Bildzeitung warnt heute, dass die Konjunktur nach dem Stillstand im Frühjahr einfach nicht in Schwung kommt. Die wichtigsten Wirtschaftsinstitute sagen für dieses Jahr einen historischen Rückgang voraus. Man spricht vom größten Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg. „Die wirtschaftliche Erholung verlangsamt sich deutlich“, so ifo-Präsident Prof. Clemens Fuest zu Bild. Die Auftragsbücher vieler Firmen sind leer.

Im Moment werden allerdings die Probleme noch überdeckt durch den anhaltenden Lockdown und die Möglichkeiten zur Kurzarbeit, die Hoffnung auf staatliche Unterstützung und die Aussetzung der Meldepflichten für Insolvenzen. All das wird in den nächsten Wochen auslaufen, denn wie in vielen Hunderten Jahren zuvor wird auch diese Welle an winterlichen Infektionen auslaufen, mit oder ohne Lockdown und egal wie viele Menschen geimpft wurden.Die dann folgende Welle an Insolvenzen wird enorm und mit Sicherheit die größte seit 1945 sein.

Der Autor und Analyst Ernst Wolff hat in einem früher erschienenem Artikel analysiert, dass die Lockdowns nicht die Ursache der gegenwärtigen Probleme sind, sondern nur ein Brandbeschleuniger, der den wirtschaftlichen Zerfall auf dramatische Weise verschärft.

Der Mittelstand, der bereits vor den Lockdowns in Schwierigkeiten steckte, ist schon zu einem erheblichen Teil in den Ruin getrieben worden, kleine und mittlere Banken stehen vor einer Welle von nicht verkraftbaren Kreditausfällen und die Staatshaushalte weisen riesige Löcher auf.

Vor uns liegt eine nie dagewesene Flut an Insolvenzen kleiner und mittlerer Betriebe. Banken werden gerettet werden müssen, die Arbeitslosigkeit wird explodieren, Preise werden steigen, die Steuern werden erhöht und Sozialleistungen gekürzt werden. Der Lebensstandard der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung wird einbrechen. Wir werden in den vor uns liegenden Monaten eine Verödung der Innenstädte und eine seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gekannte Ausbreitung von Armut und Obdachlosigkeit erleben.

Kriegsgefahr in drei Regionen

Aber Wolff sieht noch andere, möglicherweise sogar größere Gefahren auf uns zukommen. Die Ukraine und die NATO verschärfen auf der Krim die Gangart gegenüber Russland. Truppenkonzentrationen erhöhen laufend die Gefahr eines heißen Krieges, in dem sich sogar die USA einmischen und so in eine direkt Konfrontation mit Russland kommen könnten. Die antirussische Propaganda in Europa über die transatlantisch orientierten und finanziell unterstützten Medien hat den Boden aufbereitet.

Auch in der Südchinesischen See haben die USA die Spannungen verschärft durch Entsendung von Flugzeugträgern. Wer erwartet hat, dass die neue Biden-Administration auf Entspannung des unter Trump angefachten Handelskriegs setzen wird, wurde enttäuscht. Es wurde sogar noch weiter an der Schraube gedreht. Im Nahen Osten laufen ohnehin seit Jahren Kriege die jederzeit mindestens mit Stellvertretern ausgeweitet werden können.

Angesichts der ausschließlichen Konzentration der Öffentlichkeit auf das Problem eines einzigen durchschnittlich gefährlichen Virus und der dagegen gerichteten ausufernden Maßnahmen, können Kriege unter dieser Deckung leicht angefangen werden, warnt Wolff in dem unten wiedergegebenen Interview. Insbesondere was die Situation in der Krim anlangt, sieht er eine Situation, die in der Gefährlichkeit ähnlich der Kuba Krise ist.

Und Wolff vermutet auch, dass der gesundheitlich angeschlagene US-Präsident bald zurücktreten und durch Vizepräsidentin Kamala Harris abgelöst wird. Damit würde es den Militärs und dem militärisch-industriellen Komplex leichter fallen kriegerische Auseinandersetzung anzuzetteln. Wer will schon die erste Frau im höchsten Amt der USA kritisieren, noch dazu eine mit dunkler Hautfarbe.

Aber seht und hört selbst:


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