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„Wir budgetieren ja nicht Gesundheit, sondern wir budgetieren ja die Spätfolgen. Das ist ähnlich, als würde man ein Verkehrssystem entwerfen, in dem so viele Unfälle wie möglich passieren sollen und uns dann auf die Unfallchirurgie und den Rettungshubschrauber verlassen, der dafür ständig im Einsatz ist.“ – Dagmar Häusler, Landtagsrede zum Gesundheitsbudget
Es kann ja nicht sein, dass wir zulassen, dass Menschen durch falsche Ernährung, Zuckerüberfluss, Bewegungsmangel, Schlafmangel, Dauerstress über Jahre hinweg ihre Gesundheit an die Wand fahren und investieren dann Milliarden in Medikamente, Operationen, Hightechdiagnostik, um die Schäden halbwegs wieder hinzubekommen.
Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit sollte gefördert werden. Beispielsweise könnte ein Bonusmodell für jene Menschen attraktiv sein, die sich aktiv um ihre Gesundheit kümmern, die Prävention leben und die das Gesundheitssystem nicht ohne triftigen Grund in Anspruch nehmen. Also Anreize für verantwortungsbewusstes Verhalten.
Prävention ist derzeit eher ein „nice to have“ als eine tatsächlich genutzte Ressource. Die echte Primärprävention, also da, wo der Mensch tatsächlich gar nicht krank ist, bleibt im Vergleich zur Reparaturmedizin im Promillebereich und wird im Budget kaum abgebildet.
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