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Hirnaneurysmen können lebensbedrohlich werden – besonders dann, wenn es zu einer Blutung kommt.
Im Oberösterreichischen Landtag wurde deshalb nachgefragt:
Wie viele Patienten warten derzeit in Oberösterreich auf eine operative oder interventionelle Behandlung eines Hirnaneurysmas?
Die Antwort: Am Kepler Universitätsklinikum werden jährlich rund 200 Fälle behandelt. Derzeit befinden sich laut Auskunft 18 Patientinnen und Patienten auf der chirurgischen Warteliste. Zusätzlich gibt es Patientinnen und Patienten auf der neuroradiologischen Warteliste.
In der Zusatzfrage wollte die MFG wissen:
Warum werden diese Eingriffe derzeit nicht durchgeführt? Liegt es an Personalmangel, fehlenden OP-Kapazitäten oder anderen Engpässen?
Die Antwort der zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreterin blieb knapp: Der Behandlungszeitpunkt richte sich nach der medizinischen Notwendigkeit.
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